Ein 34-Jähriger soll im Herbst 2020 im Regensburger Westen eine Frau vergewaltigt und dies bei weiteren Frauen versucht haben. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Regensburg nun Anklage gegen einen 34-Jährigen erhoben – wegen insgesamt vier Sexualdelikten.
Laut der Erklärung der Staatsanwaltschaft vom Freitag wird gegen den Tatverdächtigten Anklage wegen besonders schwerer Vergewaltigung, drei Fällen der versuchten besonders schweren Vergewaltigung und zwei Fällen der Bedrohung in Tateinheit mit sexueller Belästigung erhoben. Dem Angeschuldigten droht Gefängnis. Geäußert hat sich der Mann demnach zu den Vorwürfen bisher nicht. Nun muss das Landgericht entscheiden, ob es zu einer Hauptverhandlung kommt.
In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass der Angeschuldigte am Abend des 2. November 2020 eine damals 27-Jährige in der Nähe des Grillplatzes im Westpark/Regensburg zum Oralverkehr gezwungen haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Regensburg war es der "Ermittlungsgruppe West" der Kripo Regensburg im Januar gelungen, den 34-Jährigen als Tatverdächtigen zu identifizieren. Dies konnte mit DNA-Tests festgestellt werden. Er wurde in Thüringen festgenommen und kam in Untersuchungshaft.
Ihm wird auch vorgeworfen, nach seiner Inhaftierung am 18. Januar in der JVA Regensburg einen männlichen Mitgefangenen zum Sexualverkehr gezwungen zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft komme der Angeschuldigte mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Täter eines weiteren versuchten Sexualdelikts in Frage: Demnach soll er am 5. Mai 2019 eine damals 17-Jährige mit einem Messer bedroht haben.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.