30.06.2026 - 22:26 Uhr

Panne mit Internet-Handschellen: Erst Flex, dann Feuerwehr

Aus Spaß wird Ernst: Mehrere Jugendliche kaufen sich ein Paar Handschellen. Doch die lassen sich nicht mehr öffnen. Am Ende muss die Feuerwehr helfen. Wie ging sie vor?

Handschellen lassen sich auch im Internet bestellen - aber Achtung! Sie sind nicht ungefährlich. (Symbolbild) Bild: Bernd Wüstneck/dpa
Handschellen lassen sich auch im Internet bestellen - aber Achtung! Sie sind nicht ungefährlich. (Symbolbild)

Ein paar Handschellen aus dem Internet haben einem Jugendlichen in Augsburg eine Brandverletzung eingebracht. Er hatte sich die Schellen mit Freunden bestellt und dann anlegen lassen - aber sie ließen sich nicht mehr öffnen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Freunde versuchten es demnach in der heimischen Keller-Werkstatt mit Werkzeugen. „Die Befreiungsversuche mit Flex und Trennscheibe verschlimmerten die Situation jedoch“, hieß es.

Als der Vater des in Not geratenen Jugendlichen die Geräusche aus dem Keller hörte, habe er die Versuche sofort gestoppt - und mit dem Sohn die Feuerwehr aufgesucht. Der junge Mann hatte bereits leichte Brandverletzungen am Arm erlitten, die durch den Einsatz der Flex entstanden waren.

Da der Schließmechanismus der Handschellen stark beschädigt war, kam auch die Feuerwehr nicht mehr mit einem Schlüssel weiter, wie sie weiter berichtete. Mit Hilfe eines Ring-Entfernungs-Sets und unter kontinuierlicher Kühlung konnten die Feuerwehrleute schließlich die Notlage beenden. Eine Rettungswagenbesatzung versorgte dann noch die leichten Brandverletzungen.

© dpa-infocom, dpa:260630-930-312615/1

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