Tödliche Oberpfalz: Die Waffen einer Frau

Pressath
02.05.2022 - 08:29 Uhr

Ein maskierter Täter greift einen Mann während eines Umtrunks vor einer kleinen Scheune an und will ihn mit einem Messer töten. Der Mann schlägt zu, der Täter flüchtet. Am Ende wird sich herausstellen: Der Angreifer war seine Ehefrau.

In Folge 18 des Podcasts "Tödliche Oberpfalz" geht es um eine Ehefrau, die ihren Mann töten wollte. Der Grund: Geld.

Ein Mann aus Pressath war an jenem 29. November 2012 gegen 20 Uhr in Troschelhammer im Landkreis Neustadt in einer kleinen Holzhütte verabredet zum Stammtisch. Es sollte ein geselliger Abend unter Freunden werden. Irgendwann ging er kurz hinaus in den Schnee, um gegenüber seine Notdurft zu verrichten. Er hört Schritte im Schnee, dreht sich um – und eine maskierte Person beginnt, mit einem kleinen Messer – ähnlich einem sogenannten „Schneiddeiferl“ – mehrfach auf sein Gesicht und seinen Oberkörper einzustechen.

Die aktuelle Folge "Die Waffen einer Frau"

Geistesgegenwärtig wehrt er sich, verpasst dem Angreifer mit der Sturmhaube mehrere saftige Faustschläge – und dieser flüchtet. Den maskierten Täter, nach dem die Polizei kurz darauf fahndet, beschreibt der Mann als circa 1,70m groß. Die Geschichte wird am Ende eine spektakuläre Wendung nehmen. Denn der maskierte Täter entpuppt sich wenig später als seine eigene Ehefrau Martina H. Ihr Motiv: Geld.

In Folge 18 des Podcasts "Tödliche Oberpfalz" befasst sich das Moderations-Trio um Mareike Schwab, Alexander Unger und Vanessa Lutz mit dieser Tat und den Fragen: Was war der Grund für diese Wahnsinnstat der Frau? Wie ist der Prozess verlaufen? Als Experte ist Rechtsanwalt Rouven Colbatz eingeladen. Er erklärt den Hörerinnen und Hörern unter anderem, wie die sogenannten Mordmerkmale definiert sind und spricht über den bedeutenden Unterschied zwischen Mord und Totschlag.

Hier findet ihr unseren Podcast "Tödliche Oberpfalz"

alternativer_text

alternativer_text

alternativer_text

alternativer_text

In Folge 17 des Podcasts ging es um einen erschütternden Fall zwischen Kindern

Weiden in der Oberpfalz19.04.2022

Der Fall Kalweit bewegt die Bürger und auch die Polizei bis heute

BildergalerieOnetzPlus
Regensburg21.04.2022
Info:

Opfer- und Täterschutz

Es ist uns wichtig, die Opfer, Angehörigen und Zeugen sowie auch die Täter zu schützen. Je nach Fall entscheiden wir, ob wir die Betroffenen komplett verfremden oder nicht - und machen uns diese Entscheidung auch nicht leicht. Wir bitten unsere Hörer und Mitglieder der Facebook-Gruppe "Tödliche Oberpfalz", den Opfer- und Täterschutz zu respektieren und einen freundlichen Umgangston untereinander zu pflegen.

Falls ihr uns anonym etwas mitteilen oder Feedback hinterlassen wollt, könnt ihr dazu gerne unsere E-Mail-Adresse nutzen: ToedlicheOberpfalz[at]oberpfalzmedien[dot]de

 
 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.