Update 26.10.2026 - 15:42 Uhr

Rapperin Minaj auf Wahlkampftour - zweifelhaftes Trump-Lob

Nicki Minaj ist Musikerin, Immigrantin - und riesiger Trump-Fan. Mit ihrem „Lieblingspräsidenten“ reist sie sogar in der Air Force One. Eins gefällt Trump an der erfolgreichen Rapperin besonders.

Rapperin Nicki Minaj hat als großer Trump-Fan ihren „Lieblingspräsidenten“ beim Wahlkampf unterstützt. Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Rapperin Nicki Minaj hat als großer Trump-Fan ihren „Lieblingspräsidenten“ beim Wahlkampf unterstützt.

US-Präsident Donald Trump hat mit einem derben Kompliment über den Hintern von Rapperin Nicki Minaj (43) für Unbehagen und Empörung in den sozialen Medien gesorgt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Port Huron im Bundesstaat Michigan lobte Trump ihren „verdammt schönen Arsch“ und ergänzte: „Der ist schwer zu übersehen.“

Die Reaktionen im Netz ließen nicht lang auf sich warten. „Unangenehm“, kommentierte ein User ein auf der Plattform X geteiltes Video, in dem die Szene mit dem Kompliment zu sehen ist. Ein anderer bezeichnete Trump als „stillosen Verrückten“. 

Minaj, die als Trump-Fan bekannt ist, war zu der Veranstaltung gekommen, um vor den US-Zwischenwahlen erneut kräftig die Werbetrommel für Trump zu rühren. Sie führte „We love Trump“-Sprechchöre an und rief zur Unterstützung der republikanischen Kandidaten der Midterms auf. Trump seinerseits holte Minaj als „Königin des Rap“ auf seine Bühne.

Neue Pressesprecherin des Weißen Hauses?

Minaj, die den Republikaner Trump in seiner ersten Amtszeit noch für seinen harten Migrationskurs kritisiert hatte, gilt mittlerweile als seine prominenteste Unterstützerin in der Musikindustrie. Die aus Trinidad und Tobago stammende Rapperin („Anaconda“) war am Sonntag mit Trump in der Präsidentenmaschine zu der Wahlkampfveranstaltung gereist. Auf X präsentierte sie sich in einem kurzen Clip aus dem Inneren als „AirForceOneBARBIE“. Schon im Juli hatte sie ein Foto von sich im Oval Office mit Trump mit „WhiteHouseBarbie mit ihrem Lieblingspräsidenten aller Zeiten“ überschrieben.

„Meine Damen und Herren, ich denke, wir könnten die neue Pressesprecherin des Weißen Hauses gefunden haben!“, überschrieb der White-House-Kommunikationsdirektor Steven Cheung nun ein Video auf X, in dem er die Rapperin an Bord der Air Force One interviewte. Trump kenne sich mit Wirtschaft aus und sei auch international ein starker Typ, begründete Minaj darin ihre Unterstützung für den Präsidenten.

© dpa-infocom, dpa:261026-930-896119/2

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