19.10.2021 - 16:58 Uhr
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Meinung: Brustkrebs verliert ein wenig seinen Schrecken

Die Diagnose Brustkrebs ist für jede Frau niederschmetternd,. Aber es gibt in der Bekämpfung der Krankheit viele Fortschritte, meint Hanna Gibbs.

Eine Frau wird mit Hilfe einer Krankenschwester für eine kostenlose Mammographie anlässlich des Internationalen Brustkrebstages vorbereitet.
von Hanna Gibbs Kontakt Profil
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Die Zahl klingt erschreckend hoch: Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Das bedeutet, dass so gut wie jeder im größeren Familien- und Bekanntenkreis eine Betroffene kennt. Die erfreuliche Nachricht ist, dass die Medizin heute viele Mittel hat, um den Brustkrebs zu bekämpfen.

Die Heilungschancen sind gut - und umso besser, je früher der Brustkrebs entdeckt wird. Es hilft, dass immer mehr Prominente wie Angelina Jolie, Kylie Minogue oder Sylvie Meis offen über ihre Brustkrebs-Erkrankung sprechen. Je größer das Bewusstsein für die Krankheit ist, desto mehr Frauen nutzen die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen.

Nach der Diagnose Brustkrebs fragen sich Betroffene zuallererst, ob sie wieder gesund werden. Für viele stellt sich im Verlauf aber auch die Frage, wie eine Operation das Aussehen der Brust verändern könnte. Auch hier ist die Medizin weit: In vielen Fällen erfolgt die OP brusterhaltend. Wenn das nicht möglich ist, übernimmt die plastische Chirurgie den Wiederaufbau der Brust. Brustkrebs bleibt bei allem medizinischen Fortschritt eine sehr ernstzunehmende Krankheit - hat aber ein wenig seinen Schrecken verloren.

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