Regensburg
10.08.2023 - 16:28 Uhr

Drogengeschäft endet mit Pfefferspray-Angriff: Polizei sucht Zeugen

Im Regensburger Donaueinkaufszentrum kam es zu einem Pfefferspray-Angriff. Anlass war ein Rauschgiftgeschäft zwischen zwei Männern.

Im Regensburger Donaueinkaufszentrum griff ein 20-Jähriger einen 18-jährigen Mann mit einem Pfeffersprayangriff an. Anlass war ein Rauschgiftgeschäft. Symbolbild: Boris Roessler
Im Regensburger Donaueinkaufszentrum griff ein 20-Jähriger einen 18-jährigen Mann mit einem Pfeffersprayangriff an. Anlass war ein Rauschgiftgeschäft.

Im Donaueinkaufszentrum in Regensburg kam es am Dienstag, 8. August, zu einer Auseinandersetzung und einem Angriff mit Pfefferspray. Der Grund war laut des Polizeipräsidiums Oberpfalz ein Drogengeschäft. Um circa 17.15 Uhr stritten zwei Männer im Toilettenbereich des Donaueinkaufszentrums, woraufhin ein 20-Jähriger einen 18-Jährigen mit einem Pfefferspray angriff.

Da ein Passant die Polizei rief, konnten die beiden Männer umgehend festgenommen werden. Die Polizei fand bei der Durchsuchung des 20-jährigen Tatverdächtigen ein Messer und ein Pfefferspray. In einer mitgeführten Tasche fanden die Polizeibeamten über 200 Gramm Marihuana. Die Tasche soll nach aktuellem Stand der Ermittlungen dem 18-jährigen Tatverdächtigen gehören. Die Polizeibeamten stellten die Gegenstände als Beweismittel sicher.

Hintergrund des Streits war nach ersten Ermittlungen ein Rauschgiftgeschäft.

Die beiden Tatverdächtigen wurden am Mittwoch, 9. August, einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen den 20-jährigen Mann wegen illegalem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Waffen und wegen gefährlicher Körperverletzung. Er wurde an eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Gegen den 18-Jährigen wurde Haftbefehl wegen illegalem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erlassen, welcher unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt und bittet um Mithilfe der Bevölkerung, um den Fall aufzuklären. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2888 zu melden.

 
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