02.06.2021 - 13:45 Uhr
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Nach Feier-Wochenende in Regensburg: Polizei und Stadt verstärkt im Einsatz

Das vergangene Wochenende, an dem es in der Regensburger Altstadt zu Randale kam, wirkt nach. Mehrere Verfahren wurden eingeleitet. Die Polizei wird verstärkt Präsenz zeigen und appelliert an die Vernunft der Menschen.

Polizei
von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

Nachdem es in Regensburg zu Angriffen auf Polizisten gekommen ist, appellieren die Stadt, die Polizei und die Staatsanwaltschaft nun an die Vernunft der Menschen. "Gewisse Infektionsschutzmaßnahmen wie die Einhaltung des Mindestabstands und die Vermeidung größerer Ansammlungen sind trotz erfreulicherweise rückläufiger Inzidenzwerte aktuell weiterhin unverzichtbar", heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums. Für Gewalttaten gebe es keinen Toleranzspielraum.

Kein Toleranzspielraum für Gewalttaten

Durch Ansammlungen wie am vergangenen Wochenende steige allerdings die Gefahr einer gleichzeitigen Ansteckung vieler Personen. Ein Risiko, dass vermieden werden sollte. "Es kommt dabei weiterhin auf das richtige Verhalten eines jeden Einzelnen an, weshalb die Sicherheitsbehörden an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger appellieren", teilt die Polizei mit.

Am vergangenen Wochenende war es durch einzelne Randalierer zu Flaschenwürfen gegen Einsatzkräfte gekommen und Sachen sind beschädigt worden. In der Folge musste zunächst der Fischmarkt, später auch der Neupfarrplatz geräumt werden. Hierbei wurde eine Polizeibeamtin leicht verletzt. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein. „Bei Straf- und Gewalttaten muss hingegen weiterhin mit einem konsequenten Einschreiten der Polizei gerechnet werden, denn dafür gibt es null Toleranz“, erklärt Polizeivizepräsident Thomas Schöniger.

Polizei und Ordnungsservice verstärkt unterwegs

Polizei und Stadt setzen ihre verschiedenen Maßnahmen im Kontext der aktuell geltenden Infektionsschutzvorschriften fort. So werden beispielsweise in den kommenden Tagen und am Wochenende die Regensburger Polizei und der Kommunale Ordnungsservice (KOS) der Stadt Regensburg weiterhin verstärkt sichtbar im Innenstadtbereich im Einsatz sein. Die Einsatzkräfte bitten bereits im Vorfeld, gerade an Feiertagen und an Wochenenden stark besuchte Orte im Sinne der Gesundheit aller Menschen in Regensburg zu meiden und den Mindestabstand von 1,5 Meter, der uneingeschränkt weiter gilt, nach Möglichkeit einzuhalten.

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