Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Donnerstag um 9.15 Uhr auf der Baustelle in der Dr.-Gessler-Straße, Ecke Friedrich-Ebert-Straße im Viertel Königswiesen gefunden. Die Polizei evakuierte Gebäude im Umkreis von rund 300 Metern um den Fundort. Die Bombe hat eine Sprengkraft von 120 Kilogramm und einen intakten Zünder. Sie ist 250 Kilogramm schwer. Doch die Entschärfung musste abgebrochen werden. Am Freitag wurden die Gebäude erneut evakuiert. Um etwa 16 Uhr begann die Entschärfung. Der Zünder wurde entfernt und gegen 18.45 Uhr kontrolliert gesprengt. Um 19 Uhr gab die Polizei offiziell Entwarnung: "Die Bombe ist entschärft."
Bereits am Donnerstag wurde mit der Entschärfung der Bombe begonnen, allerdings wurde das gegen 19 Uhr abgebrochen, da Spezialwerkzeug aus Thüringen angefordert werden musste. Da Transport und Aufbau des Gerätes vier bis fünf Stunden in Anspruch nimmt, wurde durch die Einsatzleitung beschlossen, die Entschärfung am Freitag fortzuführen. Eine Grundschule, die Swiss International School, ein Kindergarten sowie drei Wohnheime sind betroffen, ebenso mehrere Hochhäuser. Am Freitag findet daher an der Grundschule Königswiesen und der Swiss International-School ganztägig kein Unterricht statt. Für Familien, die diese Nachricht nicht erreicht bzw. für Schüler, die trotz der Unterrichtsabsage an den beiden Schulen ankommen, ist eine adäquate Betreuung gewährleistet, teilte die Stadt Regensburg am Donnerstagabend mit.
Die Stadt Regensburg hat für Fragen unter den Telefonnummern 0941/507-1322 und 0941/507-5323 ein Bürgertelefon eingerichtet.















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