Wer in der Oberpfalz die Notrufnummer 110 wählt, kommt hier raus: in der Einsatzzentrale der Oberpfälzer Polizei. Die gibt es nun seit zehn Jahren, wie das Polizeipräsidium anlässlich des Geburtstags in einem Pressetext mitteilt. Seitdem werden das ganze Jahre über sämtliche Notrufe über die 110 aus der Oberpfalz hier entgegengenommen, auch die Einsätze werden von der Einsatzzentrale aus koordiniert.
Bis einschließlich 2017 zählt die EZ mehr als eine Million Einsätze. Allein im Jahr 2017 registrierte die Polizei 140.911 Einsätze - im ersten Jahr waren es noch deutlich weniger, 85.121 Einsätze. Die Zahl der Einsätze steigt laut Polizei kontinuierlich. Für das vergangenen Jahr dürfte die EZ, wie sie von der Polizei abgekürzt wird, damit mehr als 141.000 Einsätze verzeichnen.
Betrachtet man die reinen Notrufe über die 110, nahmen die Beamten in der EZ im Jahr 2017 rund 125.000 Notrufe entgegen, wie es in der Mitteilung heißt. Das entspreche mehr als 340 Anrufe pro Tag.
An diesem Mittwoch vor genau zehn Jahren übergab der bayerische Innenminister Joachim Herrmann die EZ offiziell. Die zuvor bestehenden Einsatzzentralen der ehemaligen Polizeidirektionen verschmolzen zu einer zentralen Führungsstelle in Regensburg. Seitdem hat sich laut Polizeimeldung jede Menge getan, die Zentrale wurde ständig modernisiert und auf dem neuesten Stand der Technik gehalten. Ein Beispiel sei die Umstellung auf den Digitalfunk.
Die Zentrale sei ein Erfolg, sie ist das "Herzstück der Oberpfälzer Polizei", sagt Polizeioberrat Markus Fuchs, Leiter der Einsatzzentrale, laut Mitteilung. "Alle wichtigen Informationen werden hier gebündelt und Maßnahmen entsprechend koordiniert. Mit der heutigen Einsatzzentrale steht der Bevölkerung und den Kolleginnen und Kollegen eine leistungsstarke Organisationsstruktur zur Bewältigung aller Einsatzlagen zur Verfügung.“














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