18.08.2021 - 17:24 Uhr
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Meinung: Regensburg entdeckt das Umland

Wegen Corona liegt naturnaher Urlaub in der Heimat im Trend. Das spüren die Hotels in Städten wie Regensburg, kann aber auch eine Chance für die ganze Region sein. Ein Kommentar unserer Regensburger Korrespondentin Hanna Gibbs.

Die Burgruine Waldeck und der Essbare Wildpflanzenpark gehören zu den größten Anziehungspunkten des Oberpfälzer Waldes.
von Hanna Gibbs Kontakt Profil
Kommentar

Corona hat den Tourismus ordentlich durcheinander gewürfelt. Plötzlich liegen nicht mehr Fernreisen und Städtetouren im Trend, sondern naturnaher Urlaub in Deutschland. Auch in der Oberpfalz verändern sich die Gewichte. Die Bezirkshauptstadt Regensburg, die im vergangenen Jahrzehnt immer neue Rekordzahlen bei den Touristen verkündete, bleibt deutlich leerer. Die vielen Tagungsgäste fallen weg. Manche Urlauber wollen ein mögliches Gedränge in den Altstadtgassen zu Corona-Zeiten vermeiden. Dahingegen locken etwa im Bayerischen und im Oberpfälzer Wald Freiraum, Natur, maskenfreie Ausflüge. So verwundert es nicht, dass die Hoteliers neue Ideen verfolgen. Kathrin Fuchshuber, Chefin im Hotel Münchner Hof in Regensburg, kann sich ein Urlaubsangebot für je drei Tage in Regensburg und im Bayerischen Wald in Kooperation mit einem anderen Hotel vorstellen. Wenn Regensburg nun verstärkt ins Umland blickt, ist das ein Sinneswandel. Im besten Fall entwickelt sich tatsächlich eine gemeinsame Ferienregion, von der alle profitieren können.

Alarmierende Zahlen in der Oberpfälzer Hotellerie

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