Oberpfälzer Metall- und Elektroindustrie will weiter einstellen

Regensburg
04.08.2022 - 15:36 Uhr

Auf der Wirtschaft lastet wegen der Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine große Unsicherheit. Das ist auch in der Oberpfälzer Mettal-und Elektroindustrie zu spüren. Trotzdem gibt es eine positive Nachricht.

In der Metallindustrie sprühen derzeit nicht die Funken.

Eine Mehrheit der Oberpfälzer Unternehmen in der Metall-und Elektroindustrie beurteilt ihre derzeitige Lage noch als gut, aber sie blicken mit großer Skepsis in die Zukunft. Nur 4 Prozent erwarten im Inlandsgeschäft eine Verbesserung, aber 22 Prozent befürchten eine Verschlechterung. Im Auslandsgeschäft gehen knapp 10 Prozent von einer Verbesserung aus, 11 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Kernproblem bleibt laut Umfrage zur Geschäftslage die massiven Lieferkettenprobleme, machte Stefan Klumpp, Vorsitzender des Vorstands der Region Oberpfalz-Nord der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände, am Donnerstag in Regensburg deutlich. Der Vorstand der Hamm AG in Tirschenreuth sagte, dass dies nicht nur Chips, sondern alle Vorprodukte, Materialien und Rohstoffe betreffe. Die Verunsicherung unter den Unternehmen werde vor allem aus der Sorge vor einer Rezession geschürt. Klumpp erinnerte an das historische Beispiel der Ölkrise 1973, die eine jahrelange Rezession zur Folge hatte. Trotz der pessimistischen Erwartungen wollen aber viele Betreibe weiter einstellen. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Beschäftigten um 1200 zunehmen, auf dann 96.200.

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