Ein Polizist ist am Freitagnachmittag in den Regen bei Lappersdorf gesprungen, um einen Schwan vor einem Hund zu retten. Passanten hatten die Polizei alarmiert, als sie beobachten, wie ein Hund in der Nähe des Lappersdorfer Ortsteils Benhof einem Schwan im Fluss hinterherjagte. Das teilte die Polizei in einer Pressemitteilung mit.
Als die Polizei dort eintraf, sprang einer der Beamten in voller Montur in den rund elf Grad kalten Regen, sei an den Hund herangeschwommen, habe ihn angeleint und ihn zurück ans Ufer gebracht. Der Schwan konnte so gerettet werden und blieb laut Polizei unversehrt.
Die Polizei stellte jedoch fest, dass es sich bei dem Hund um einen Rottweiler handelt, das ist ein Listenhund der Kategorie zwei. Diese Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn ein Gutachter ihre Ungefährlichkeit festgestellt hat. Deshalb nahm die Polizeiinspektion Regenstauf nun die Ermittlungen auf.













Schade, dass ihr scheinbar mittlerweile auch auf Bildzeitungs-Niveau gesunken seid...
Zum einen gibt es keinen "Kampfhund". Aber das macht die Schlagzeile doch deutlich reisserischer.
Und zum anderen - wäre der Hund, welcher aufgrund seiner Rasse in die Kat. 2 fällt, wirklich gefährlich oder bäsartig, so hätte er a) sicher kein Negativzeugnis und b) hätte er den Polizisten nicht so einfach gewähren lassen.
Jeder Hund hat einen natürlichen Jagdtrieb. Der eine mehr, der andere weniger. Also ist sein Verhalten normal. Ihn in die Grenzen zu weisen, wäre allerdings Aufgabe seines Halters gewesen...
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