Verteilt auf einer Länge von rund 200 Metern haben Unbekannte am Dienstag Steine auf die Gleise der Zugstrecke Regensburg–Weiden gelegt. Gegen 16 Uhr überfuhr ein Zug der Oberpfalzbahn mehrere Steine, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilt. Die Beamten fanden demnach Steinmehlspuren an 18 verschiedenen Stellen am Gleisstrang bei Regensburg. Die Polizei konnte bisher keine Verdächtigen ausfindig machen. Am Triebfahrzeug waren nach aktuellem Stand keine Schäden erkennbar. Die Bundespolizei warnt in ihrer Mitteilung aber dennoch vor derartigen Aktionen. "Steine oder ähnliche Fremdkörper auf den Gleisen können erhebliche Schäden am Schienenfahrzeug verursachen und im schlimmsten Fall zu einem Unfall führen", heißt es dort.
"Zersplitternde Steine können zudem wie Geschosse wirken." Der Aufenthalt im Gleisbereich sei gefährlich und nicht erlaubt, betonen die Beamten. Das sei "kein Spielplatz". Hinweise zu dem Vorfall am Dienstag nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 09972/9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen[at]polizei.bund[dot]de entgegen.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.