Regensburg
23.08.2023 - 01:47 Uhr

Verletzter versucht über Alexa die Polizei zu rufen

In Regensburg startet der Prozess gegen einen Mann, der seinen Nachbarn mit Messer und Hammer attackiert hatte. Der Nachbar erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und versuchte über den Sprachassistent Alexa Hilfe zu rufen.

Der Verletzte hatte noch versucht, über Alexa Hilfe zu rufen. Symbolbild: Britta Pedersen/dpa
Der Verletzte hatte noch versucht, über Alexa Hilfe zu rufen.

Mit Messer und Hammer hat ein Mann aus Regensburg seinem Nachbarn nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft eine Vielzahl an schwersten und teils lebensbedrohlichen Verletzungen zugefügt. Die Behörde wirft ihm versuchten Mord vor. Am Mittwoch beginnt vor dem Landgericht Regensburg der Prozess gegen den Mann. Er soll schuldunfähig sein. Für das Verfahren sind zunächst fünf Verhandlungstage angesetzt worden.

Im Juli 2022 soll der 25-Jährige den Ermittlungen nach bei seinem 19 Jahre alten Nachbarn geklingelt, die Türe aufgedrückt und dem jungen Mann unvermittelt in den Bauch gestochen haben. Der Beschuldigte habe - wohl in einem psychischen Ausnahmezustand aufgrund von Drogeneinfluss - 10.000 Euro gefordert. Dann habe er immer wieder auf sein Opfer eingestochen und eingeschlagen.

Der 19-Jährige habe mehrfach den Sprachassistenten Alexa aufgefordert, die Polizei zu rufen, was nicht funktioniert habe. Trotz seiner lebensgefährlichen Verletzungen sei es dem Mann noch gelungen, bei Nachbarn zu klopfen, ehe er kollabiert sei.

 
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