"Im Vergleich zu 2017 hat sich die Menge der beschlagnahmten Ecstasy-Tabletten mit ca. 6500 Stück fast verdreifacht", sagt Margit Brandl, Leiterin des Hauptzollamts Regensburg. Sie betont auch, dass die sichergestellte Menge Kokain um mehr als ein Viertel auf rund 1,5 Kilogramm gestiegen ist. "Die Bekämpfung des Drogenschmuggels stellt auch weiterhin eine äußerst wichtige Aufgabe des Zolls dar."
Die Zöllner beschlagnahmten 2018 außerdem rund 23.000 verbotene oder gefälschte Arzneimittel sowie vier Millionen Schmuggelzigaretten. Einen Fund hebt das Hauptzollamt im Jahresbericht besonders hervor: Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Wernberg-Köblitz zogen rund 2,5 Millionen geschmuggelte Zigaretten und 14 Tonnen Rauchtabak aus dem Verkehr und verhinderten damit einen Steuerschaden in Höhe von rund 700.000 Euro.
Auf 2,3 Millionen Euro beziffert das Hauptzollamt den 2018 entstandenen Schaden durch Marken – und Produktpiraterie. "Der überwiegende Teil der gefälschten Produkte gelangt über den Postweg in die EU. Zum Großteil erfüllen diese Waren aber nicht die erforderlichen Sicherheitsbestimmungen, wie z.B. CE – Kennzeichen bei Elektroartikeln und können damit schnell zu gesundheitlichen Risiken führen", sagt Brandl. Sie empfiehlt die kostenlose App "Zoll und Post".
Auf Schwarzarbeit überprüften die Zöllner 2018 rund 4000 Arbeitnehmer und 1300 Arbeitgeber. In Summe führten die Ermittlungsverfahren wegen Straftaten zu Geldstrafen in Höhe von 1,2 Millionen Euro, wegen Geldbußen zu 700.000 Euro. Zwangsvollstreckt wurden im gesamten nordbayerischen Raum Forderungen in Höhe von 65 Millionen Euro.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.