14.06.2018 - 12:16 Uhr
RegensburgDeutschland & Welt

Bühne wird magische Mühle

Was für ein Theater! Großen Spaß hatten Sechstklässler aus Weiden in Regensburg. Dort sahen sie nicht nur ein tolles Jugendstück, sondern blickten auch hinter die Kulissen.

Zeit für ein Gruppenbild mit Schauspielern muss sein.

Ende März machten wir, die 16 Schüler der Ganztagsklasse 6b der Max-Reger- Mittelschule Weiden, uns auf Einladung des Bayernwerks mit unserer Klassenlehrerin Frau Ram und der Praktikantin Frau Baierl auf den Weg nach Regensburg, um im „Jungen Theater“ das Stück „Krabat“ von Otfried Preußler anzuschauen.

Gespannte Erwartung

Dafür trafen wir uns schon um 7.45 Uhr am Weidener Bahnhof. Nach gut einer Stunde Zugfahrt kamen wir in Regensburg an, stiegen in einen Bus um und erreichten bereits ein paar Minuten später den Bismarckplatz, wo das „Junge Theater“ im „Haus der Musik“ untergebracht ist. Dort nahmen uns die Theaterpädagogin Agnes Gerstenberg und ihre Kollegen freundlich in Empfang. Wir legten unsere Sachen ab und warteten gespannt auf den Beginn der Vorstellung.

Endlich ging es los mit der Geschichte des 14-jährigen Krabat. Immer wieder hat dieser Bettlerjunge den gleichen Traum, der ihn zur Mühle im Koselbruch ruft. Dort angekommen, merkt er bald, dass an diesem Platz nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Zusammen mit den anderen Mühlknappen bekommt er vom Meister nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die Kunst der Schwarzen Magie gelehrt. Immer, wenn die Gesellen in der dunklen Kunst unterrichtet werden, verwandeln sie sich in Raben.

Damit ihm keiner seiner Schüler zu gefährlich wird, opfert der Meister im Dezember jeden Jahres den besten von ihnen. Am Ende des dritten Lehrjahres wäre nun Krabat an der Reihe. Er wird allerdings durch die Liebe eines Mädchens gerettet und er sowie seine Mitgesellen sind frei.

„Richtig echt“

Das Theaterstück hat uns von Anfang an gefesselt und war spannend bis zur letzten Minute. Drei der vier Schauspieler verkörperten zwei Rollen auf einmal und spielten diese mit absoluter Perfektion. Wir waren uns einig, dass „alles zu jeder Zeit richtig echt aussah“. Die Szene, in der die vier Akteure miteinander gesungen und getanzt haben, hat uns am besten gefallen, „das war, als wären wir bei einem Ritual dabei gewesen“.

Geschrieben von Nico, Niklas, Christian, Alina, Saman und Oltion, Klasse 6b der Max-Reger-Mittelschule Weiden

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.