Eine vermisste Person wurde am Donnerstag, 5. Mai, der Polizeiinspektion Regenstauf gemeldet. Angehörige eines 43-Jährigen machten sich laut Polizeibericht Sorgen, da er sich aufgrund einer Erkrankung unter Umständen in einer hilflosen Lage befinden könnte. Der Mann war schon am Dienstag von Zuhause verschwunden.
Durch die Ermittlungen der Polizei wurde in Erfahrung gebracht, dass sich der Vermisste in den Wäldern rund um Duggendorf aufhalten könnte. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Erkenntnisse wurden umfangreiche Such- und Fahndungsmaßnahmen am Donnerstag eingeleitet, die am Freitag fortgeführt wurden.
Unter Führung der Polizeiinspektion Regenstauf kamen mehrere Streifenbesatzungen, Mantrailing-Hunde der Polizeipräsidien Niederbayern und Oberpfalz und auch an beiden Tagen ein Polizeihubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Bayern zum Einsatz. Tatkräftige Unterstützung erhielt die PI Regenstauf von vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die die Suche am Freitag unterstützten, heißt es in einer Pressemitteilung.
Knapp 70 Feuerwehrkräfte versammelten sich am Freitagmittag in Duggendorf und unterstützten die polizeilichen Suchmaßnahmen. Die Koordination der Feuerwehrkräfte oblag Kreisbrandinspektor Thomas Diez, der von der UG-ÖEL des Landkreises Regensburg, Kreisbrandmeister Josef Pretzl und dem Kommandanten Fabian Schießl unterstützt wurde. Beteiligt waren die Feuerwehren Duggendorf, Heitzenhofen, Hainsacker, Dallackenried, Traidendorf, Pielenhofen, Wischenhofen, Wolfsegg, Kallmünz, und Hochdorf. Diese brachten außerdem zwei Boote auf der Naab und geländegängige Allradfahrzeuge zum Einsatz.
Gegen 16.40 Uhr entdeckte die Besatzung des Polizeihubschraubers den Vermissten im Bereich Krippersberg an einem Waldrand. Da die Streifen am Boden erst zu diesem abgelegenen Ort fahren mussten, landete die Besatzung kurzerhand und hielt den Vermissten fest. Der sichtlich mitgenommene 43-Jährige wurde im Anschluss in eine Fachklinik eingewiesen. Ein abschließender Dank gilt, neben den vielen Ehrenamtlichen, auch der Bevölkerung, die aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung wertvolle Hinweise zu möglichen Aufenthaltsorten des Vermissten gab.



















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