Fachermittler der Kriminalpolizei haben in Zusammenarbeit mit Brandgutachtern des Bayerischen Landeskriminalamtes und EDV-Experten die Brandursache vom 17. Mai ermittelt. Nun ist klar, dass ein technischer Defekt an dem Brand der Halle einer Maschinenfabrik in Roding (Landkreis Cham) Schuld war. Hinweise auf ein menschliches Fehlverhalten sind auszuschließen. Bei dem Brand wurde eine Industrie- und Lagerhalle zerstört. Die Schadenshöhe beläuft sich nach wie vor auf rund 30 Millionen Euro.
Polizei und Feuerwehr trafen gegen 20.40 Uhr am Einsatzort ein, weil die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Doch zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen laut Polizei bereits aus dem Dach der Galvanik-Halle. Wenig später habe sie in Vollbrand gestanden, schreibt die Polizei in ihrem Bericht am Samstagmorgen.
Daraufhin sei Großalarm ausgelöst worden, und mehrere Feuerwehren und Rettungskräfte aus dem Umland fuhren nach Roding. Sie konnten das Feuer einige Zeit später löschen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner in den Stadtgebieten Oberdorf, Mitterdorf, Mitterkreith und Altenkreith per Lautsprecherdurchsagen dazu aufgefordert, die Fenster und Türen ihrer Häuser geschlossen zu halten und sich nach Möglichkeit nicht mehr nach draußen zu begeben. Gleichzeitig waren Feuerwehrkräfte im näheren Umfeld zum Brandort mit Luftmessungen im Einsatz. Es konnten allerdings keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe festgestellt werden, schreibt die Polizei.
Glücklicherweise befanden sich während des Feuers keine Personen in der Werkhalle. Sowohl an den Maschinen als auch an der Werkhalle selbst entstand jedoch massiver Sachschaden.















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