WhatsApp-Nachricht sorgt für Verunsicherung

Runding im Landkreis Cham
20.07.2022 - 17:02 Uhr

Eine per WhatsApp verbreitete Sprachnachricht sorgt für Verunsicherung bei Eltern von Grundschulkindern im Landkreis Cham. Es wird darin gewarnt, dass ein Mann in Runding versucht habe, ein Kind in sein Auto zu locken.

Eine per WhatsApp verbreitete Sprachnachricht sorgt für Verunsicherung bei Eltern im Landkreis Cham.

Die Grundschule Runding meldete der Polizei in Cham am Montagnachmittag, dass ein Zweitklässler angab, von einem ihm unbekannten Mann aus einem silbernen Auto heraus angesprochen worden zu sein. Das Kind ist dann davon gelaufen. Eine weitere Kontaktaufnahme hat es nicht gegeben, auch ist es zu keiner Tätlichkeit gekommen. Die Mutter des Kindes gab zudem gegenüber der Polizei noch an, dass sie darauf aufmerksam gemacht worden sei, dass das Fahrzeug – ein silberner SUV, möglicherweise der Marken VW oder Audi – zuvor bereits in Runding aufgefallen sei. Laut Polizeibericht hat das Kennzeichen mit den Buchstaben NOM (für Northeim/Hessen) begonnen.

Die Polizei fuhr daraufhin das Gemeindegebiet Runding und die Grundschule verstärkt mit Streifen ab. Die Beamten haben das Auto aber nicht mehr gesehen. Auch der ältere Mann, mit ca. 60 bis 70 Jahre, ca. 1,90 Meter groß und kräftig, konnte nicht mehr festgestellt werden. Nach Einschätzung der Beamten erscheint ein tatsächlich gefährlicher Hintergrund unwahrscheinlich.

Laut Polizei wird über den Messengerdienst WhatsApp eine Sprachnachricht verbreitet, die von eben diesem Vorfall warnt. Diese Nachricht verbreitet sich derzeit stark über verschiedene Nutzergruppen und wird unter Eltern und Kindern stark thematisiert. Möglicherweise bedingt dadurch, gingen bereits mehrere Anfragen bei der Polizei Cham ein, da Kinder gegenüber ihren Eltern angaben, ebenfalls von ihnen unbekannten Personen angesprochen worden zu sein. Die Polizei gibt an, derartige Sachverhalte sehr ernst zu nehmen und diesen nachzugehen. Auch werde die Polizei an Schulen und andere Einrichtungen in den kommenden Tagen verstärkt Streife fahren.

Die Polizei rät Eltern, regelmäßig mit ihren Kindern zu sprechen und sie zu sensibilisieren, nicht mit Fremden zu reden und nicht mit diesen mitzugehen und mitzufahren. Verdächtige Vorgänge sollen der Polizei gemeldet werden.

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