04.10.2021 - 18:41 Uhr
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Schon ab Mittwoch: Weitere Corona-Lockerungen in Bayern

In Bayern sorgen die 3G-plus-Regel oder 2G-Regel künftig für weitere Corona-Lockerungen: Maskenpflicht, Abstandsgebote, Personenobergrenzen und das Alkoholverbot entfallen, wenn alle Besucher nachweislich genesen oder geimpft sind.

Die 3G-plus-Regel oder 2G-Regel lassen in Bayern künftig viele Einschränkungen bei Veranstaltungen fallen.
von Jürgen UmlauftProfil

Analog zu den neuen Regelungen für die Öffnung von Clubs, Diskotheken und Bars gibt es in Bayern ab Mittwoch auch für andere Veranstaltungen Erleichterungen von den Corona-Vorschriften, wenn dort Einlasskontrollen nach der 3G-plus-Regel oder gar der 2G-Regel erfolgen. Das beschloss der Ministerrat auf seiner Sitzung am Montag. Konkret bedeutet das, dass Maskenpflicht, Abstandsgebote, Personenobergrenzen und das Alkoholverbot entfallen, wenn alle Besucher nachweislich genesen oder geimpft sind, beziehungsweise einen aktuellen negativen PCR-Test vorweisen können. Anders als in Clubs und Diskos sind diese Regeln keine Pflicht, sondern können von den Veranstaltern freiwillig erlassen werden, um die bisherigen Einschränkungen hinfällig werden zu lassen. Ohne 2G oder 3G-plus bleiben die bisherigen Beschränkungen bestehen.

Profitieren können davon Sportveranstaltungen, Theater, Opern, Kinos, aber auch Musikschulen, Museen und Kongresse, wie Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU) nach der Sitzung mitteilte. Sollten sich Veranstalter für die strengeren Zutrittsregeln entscheiden, müssen sie deren Einhaltung aber auch streng kontrollieren, betonte Herrmann. "Es muss sichergestellt sein, dass kein Schindluder getrieben wird", sagte er. Bei Verstößen wird wie in Clubs und Diskos für die Veranstalter ein Bußgeld von bis 5000 Euro fällig. Wer sich unter falschen Voraussetzungen Zutritt zu einer derart gesicherten Veranstaltung verschafft, zahlt 250 Euro. Schüler sind von den Regelungen befreit, da sie in der Schule regelmäßig getestet werden.

Zudem beschloss der Ministerrat, das Tanzen sowie laute Musik auch in der regulären Gastronomie wieder zuzulassen, wenn dort 3G-plus angewandt wird. Unabhängig von Zugangsbeschränkungen wird in Schankwirtschaften der Verzehr von Speisen und Getränken auch am Tresen wieder erlaubt. Ein Sitzplatz ist dafür künftig nicht mehr erforderlich.

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