In Utrecht sind am Montagmorgen Schüsse gefallen. Drei Menschen starben. Nach Angaben der Polizei gibt es fünf Verletzte. Inzwischen verdichten sich die Anzeichen auf eine Beziehungstat. Der Verdächtige wurde festgenommen.
Eine Spezial-Einheit der niederländischen Polizei kurz vor einem Einsatz in einer Wohnung. Foto: Peter Dejong/AP
Bild: Peter Dejong
In der niederländischen Großstadt Utrecht sind in einer Straßenbahn mehrere Schüsse gefallen. Inzwischen bestätigte die Polizei drei Tote und fünf Verletzte. Die Polizei gab am Nachmittag eine erste Entwarnung. Inzwischen gehen die Ermittler davon aus, dass es sich neben einem terroristischen Motiv auch um eine Beziehungstat handeln könnte und eine Frau das Ziel des Täters war.
Der mutmaßliche Schütze von Utrecht ist nach Angaben der Polizei am Montagabend festgenommen worden. Der 37-Jährige sei am gefasst worden, gab Rob van Bree von der Polizei Utrecht bekannt.
"Es könnte auch sein, dass es eine Beziehungstat ist", sagte Polizeisprecher Bernard Jens dem niederländischen NOS Rundfunk. Das niederländische Fernsehen berichtete, dass inzwischen der Bruder des Tatverdächtigen verhört wurde. Die Hinweise auf eine Beziehungstat verdichten sich laut Medienberichten. Der Täter habe dann das Feuer auf Menschen eröffnet, die der Frau helfen wollten.
Die zuständige Behörde rief am Mittag zunächst die höchste Terrorwarnstufe aus.
Krankenwagen stehen neben einer Straßenbahn in Utrecht. Foto: Peter Dejong/AP
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Niederländische Polizisten einer Spezial-Einheit in der Innenstadt von Utrecht. Die Polizei fahndet nach einem 37-jährigen Mann. Foto: Peter Dejong/AP
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Helfer bauen einen Sichtschutz vor einemn Straßenbahnwagen auf. Foto: Peter Dejong/AP
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Krankenwagen stehen bereit: Im niederländischen Utrecht hat ein Mann in einer Straßenbahn um sich geschossen. Foto: Martijn Van Der Zande/AP
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Nach Angaben der Polizei sollen in einer Straßenbahn in Utrecht Schüsse gefallen sein. Foto: Martijn Van Der Zande/AP
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