09.10.2018 - 19:29 Uhr
SchwandorfDeutschland & Welt

"Behördensatellit" in Schwandorf

Mit fünf sogenannten Behördensatelliten will die Staatsregierung dezentrale Arbeitsmöglichkeiten für Landesbedienstete testen. Eine davon soll nach Schwandorf.

Heimatminister Albert Füracker.
von Jürgen UmlauftProfil

(jum) In Schwandorf wird einer von bayernweit fünf neuen "Behördensatelliten" mit bis zu 20 Arbeitsplätzen eingerichtet. Das beschloss der Ministerrat am Dienstag auf Vorschlag von Heimatminister Albert Füracker. Dort sollen in der Region lebende Bedienstete des Freistaats ihrer Arbeit nachgehen können, die ihren eigentlichen Dienstsitz in Regensburg, München oder Nürnberg haben. "Wir wollen damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und gleichzeitig Pendlerströme reduzieren", erklärte Ministerpräsident Markus Söder.

In "Behördensatelliten" werden Fernpendlern tageweise Arbeitsplätze außerhalb ihrer Dienststelle ressortübergreifend zur Verfügung gestellt. Die ersten sollen 2019 in Betrieb gehen. Ab 2021 ist eine Evaluierung des Pilotprojektes vorgesehen. Sollte sich das Verfahren bewähren, ist eine Ausweitung auf weitere Regionen möglich. Zur Nutzung der "Behördensatelliten" sind Bedienstete des Freistaates Bayern mit Dienstsitz in München, Nürnberg oder Regensburg berechtigt, sofern sie täglich mehr als 50 Kilometer einfache Strecke pendeln müssen.

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