Schwandorf
24.10.2019 - 17:01 Uhr

Festspiele im eigenen Haus

Für Stefan Mickisch ist das Modell D-274 der "Maserati unter den Konzert-Flügeln". Auf die Klangfülle dürfen sich die Gäste bei den Festspielen im Hause Mickisch freuen.

Pianist Stefan Mickisch feiert sein 50-jähriges Bühnenjubiläum mit eigenen Festspielen in seinem Haus in Schwandorf-Kronstetten. Bild: Rudof Hirsch
Pianist Stefan Mickisch feiert sein 50-jähriges Bühnenjubiläum mit eigenen Festspielen in seinem Haus in Schwandorf-Kronstetten.

Am 23. Oktober 1969 hatte der siebenjährige Stefan im Gaubaldhaus in Waldmünchen seinen ersten öffentlichen Auftritt. Seitdem sind 50 Jahre vergangenen. Der erfolgreiche Pianist nimmt das Bühnenjubiläum zum Anlass für eine Veranstaltungsreihe in der eigenen Villa im Ginsterweg in Schwandorf-Kronstetten. Dort finden 110 Zuhörer Platz, verteilt auf Ränge, Treppen und Parkett. Die Mickisch-Festspiele bestehen aus zehn Veranstaltungen. Der Gastgeber hat Künstler "von internationalem Rang" eingeladen, die klassische Musik interpretieren.

Meistersinger im Gespräch

Den Auftakt am Freitag, 15. November (18 Uhr), bestreitet der Gastgeber mit einem Gesprächskonzert über "Die Meistersinger von Nürnberg". Dem Auftaktkonzert folgt am Samstag, 16. November (12 Uhr), ein Vortrag von Rudolf Taschner zum Thema "Musik und Mathematik". Der Referent ist Professor für Mathematik an der Universität Wien, Mitglied des österreichischen Nationalrates, Bestsellerautor und , wie Mickisch versichert, "in der Musik zu Hause".

Am gleichen Tag um 18 Uhr geben die chinesische Geigerin Tianwa Yang und Pianist Markus Becker, ein Studienkollege von Stefan Mickisch an der Musikhochschule Hannover, ein gemeinsames Konzert mit Werken von Reger und Brahms.

Weiter geht es am Sonntag, 17. November (12 Uhr), mit Meisterschülern von Julia Goldstein. Die Musikpädagogin aus Filderstadt lässt die Elite ihrer Nachwuchspianisten Werke von Händel und Moszkowski spielen. Den Abschluss des ersten Wochenendes bildet am gleichen Tag um 18 Uhr eine Lesung von Brigitte Fassbaender. Die 80-jährige Opernlegende liest aus ihren Memoiren "Komm aus dem Staunen nicht heraus".

Klangzauberer am Klavier

Das zweite Wochenende beginnt am Freitag, 22. November (18 Uhr), mit einem Konzertvortrag des Dirigenten Gustav Kuhn. Der "Maestro" bildet im Kloster "Montegral" junge Musiker aus, von denen er einige nach Schwandorf mitbringt. Am Samstag, 23. November (12 Uhr), ist Professor Ulf Klausnitzer an der Reihe. Der Schüler des Meistersinger-Konservatoriums in Nürnberg gehörte lange Jahre dem Orchester der Bayreuther Festspiele an und wird sein Geigenspiel musikalisch interpretieren. Den Samstagabend beschließt um 18 Uhr der russische Klangzauberer Oleg Maisenberg. Am Klavier präsentiert er Werke von Rachmaninoff und Skrjabin. Das Mittagskonzert am Sonntag, 24. November (12 Uhr), bestreiten Professor Andreas Schmidt (München, Bariton) und Pauliina Tukiainen (Finnland, Klavier) mit Liedern von Hugo Wolf und Alexander von Zemlinsky. Andreas Schmidt ist Professor einer Gesangsklasse an der Münchner Musikhochschule und "beehrt die Zuhörer", wie Stefan Mickisch verspricht, "mit einem exquisiten Liederprogramm, getragen von seiner finnischen Klavierbegleiterin und der Akustik meines Hauses".

Zum Abschluss der "Stefan-Mickisch-Musikfestspiele" am 24. November um 18 Uhr gibt der Soloflötist Walter Auer von den "Wiener Philharmonikern" ein Konzert und lässt sich von seinen Kammermusikpartnern Wolfgang Härtel (Violoncello) und Lorenzo Cossi (Flügel) begleiten.

Die Plätze für die "Festspiele" sind die Plätze limitiert. Informationen und Kartenbestellungen bei Managerin Carla Hernandez: E-Mail: festspiele[at]mickisch[dot]de. Telefon: 0176/30601444.

 
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