Update 23.05.2019 - 16:01 Uhr
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Wieder Probleme am Bahnübergang in Klardorf

Die Schranke ist offen, der Zug fährt durch. Am Bahnübergang in Klardorf gibt es offenbar wieder Probleme.

Die Schranke am Bahnübergang in Klardorf ist am Mittwoch, 22. Mai, 17.37 Uhr, offen, ein Zug fährt trotzdem durch.
von Elisabeth Saller Kontakt Profil

Der Zug habe am Mittwoch um 17.37 Uhr vor der Kreuzung mit der Straße angehalten und gewartet, bis alle Autos standen. Erst dann sei der Regionalexpress ganz langsam über den Bahnübergang gefahren, berichtet ein Klardorfer. Warum sich die Schranke nicht senkte, kann ein Bahnsprecher am Mittwochabend nicht erklären. Auch am Mittwoch weiß die Deutsche Bahn noch nicht, was die etwa einstündige Störung ausgelöst hat. "Wir ermitteln derzeit die genaue Störungsursache mit Hochdruck", teilt ein Bahnsprecher aus München mit. Um 17.50 Uhr soll die Störung nach Bahn-Angaben bereits wieder behoben gewesen sein.

"Der Bahnübergang ist nicht weniger sicher als mit Schranke", versichert ein Sprecher in Berlin. Funktioniert bei einem Bahnübergang die Schranke nicht, sei genau geregelt, wie sich Lokführer verhalten müssen. Sie erhalten in einem solchen Fall auf der Strecke ein Signal, müssen vor einem Bahnübergang anhalten, dürfen erst nach einem Pfeifen im Schritttempo eine Straße queren, erläutern die beiden Sprecher. "Wichtig ist für Straßenverkehrsteilnehmer: Das Andreaskreuz an einem Bahnübergang ist kein allfälliges Hinweisschild, sondern das Vorfahrtszeichen für den Zug. (STVO §19). Egal, ob Bahnübergang mit oder ohne Schranken: Autofahrer und Fußgänger müssen sich stets überzeugen, ob sich auf der Schiene kein Zug annähert", erklärt der Sprecher aus München.

Mehr Infos zu den Verkehrsregeln

Bereits vor drei Wochen gab es an den Bahnübergängen zwischen Schwandorf und Regensburg Probleme, auch damals senkten sich die Schranken nicht. Schuld daran war eine Stellwerksstörung bei Maxhütte-Haidhof.

Zur Störung der Bahnstrecke Schwandorf-Regensburg Ende April

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