14.07.2019 - 14:13 Uhr
Sulzbach-RosenbergDeutschland & Welt

"Dicht & Ergreifend" rocken Stahlwerk-Festvial

"Dicht & Ergreifend" glänzen mit intelligenten niederbayerischen Texten und heizen den Fans am zweiten Abend des Stahlwerk-Festivals ordentlich ein.

Von Corinna Groth

Intelligente niederbayerische Texte, aber eine bayerisch-berlinerisch gemischte Band – das sind "Dicht & Ergreifend", die am zweiten Abend des Stahlwerk-Festivals die Hochofenplaza rockten. Die drei Mann auf der Bühne im Vordergrund, Rapper George Urquell und Lef Dutti, Trompeter Sir Mix a Lothar und dazu eine Frau, Goldie Horn mit der Tuba, heizten vom ersten Ton an den Fans ein, von hinten von DJ Spliff mit den nötigen Beats versorgt. Der Freestyle-Rap mit Ghetto-G'stanzln kam an. Ob „Old School, New School, True School, Hauptschul“, „Nein to five“ oder „Ned dahoam“, ein Hit folgte dem anderen. Das Publikum tanzte, sprang und sang lauthals mit. Immer waren die Hände oben. Erst als zweite Zugabe gaben "Dicht & Ergreifend" ihren fantastischen „Zipfeschwinga“, und jetzt war die Bühne kaum mehr zu sehen, weil überall mit T-Shirts, Regenjacken und Käppis gewedelt wurde. George Urquell stellte schließlich fest: „Ihr seid so laut, wie dieses Werk nie war!“ Besser kann man die einfach geniale Stimmung nicht beschreiben. Richtig emotional wurde es dann beim Rausschmeißer „Wos is do los?“, als sich alle Feuerzeuge und Handy-Taschenlampen im Abendhimmel wiegten. Als Vorband hatten die „Bamberger“, ein oberfränkisches Hip-Hop-Duo, mit großem Elan dem Publikum eingeheizt.

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