21.11.2022 - 17:30 Uhr

Nach Vogelgrippe-Ausbruch: Fütterungsverbot für Wildvögel

Zur Eindämmung der Geflügelpest sollen ab sofort bayernweit verstärkte Sicherheitsmaßnahmen gelten.

Ab sofort gilt ein Fütterungsverbot für Wildvögel. Bild: Kay Nietfeld
Ab sofort gilt ein Fütterungsverbot für Wildvögel.

Ab sofort sollen bayernweit verstärkte Sicherheitsmaßnahmen gelten. Zur Eindämmung der Vogelgrippe sollen unter anderem ein Verbot von Ausstellungen und Märkten und ein Fütterungsverbot von Wildvögeln zählen, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen am Montag mit. Das Bayerische Umweltministerium wolle durch verstärkte Biosicherheitsmaßnahmen den Kontakt zwischen Wildvögeln und Haus- und Nutzgeflügel vermeiden und so eine Einschleppung in die Geflügelhaltungen verhindern, hieß es.

Seit Oktober waren in Bayern insgesamt vier Fälle bei Hobby-Geflügelhaltungen in den Landkreisen Miltenberg und Landshut nachgewiesen worden. Deutschlandweit seien in dieser Saison bereits mehr als 1200 Fälle bei gehaltenem Geflügel und Wildvögeln registriert worden, teilte das LGL mit. Nach Bekanntwerden der beiden Vogelgrippe-Fälle im Landkreis Landshut am vorvergangenen Sonntag waren zunächst nur im betroffenen Gebiet Maßnahmen verhängt worden.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.