Die Kölner Oper kämpft wenige Tage vor der ersten Premiere nach 14 Jahren Sanierung offenbar noch mit technischen Problemen. Es gebe sowohl mechanische als auch Softwareprobleme, berichtete der WDR. Diese Probleme hätten dazu geführt, dass die Oper die Inszenierung des „Rosenkavalier“ verändert habe.
Das Presseamt Köln konnte zunächst nichts dazu sagen, ob es tatsächlich technische Probleme gibt. Man habe dazu bei der Oper nachgefragt, teilte eine Sprecherin mit. Grundsätzlich sei es bei einem Sanierungsprojekt dieser Größenordnung nur realistisch, dass es in den ersten Wochen und Monaten zu „technischen Störungen, notwendigen Nachjustierungen oder einzelnen Ausfällen“ kommen könne.
„Die Bühnen Köln sind darauf vorbereitet und werden auftretende Probleme gemeinsam mit den beteiligten Fachfirmen und technischen Partnern so schnell wie möglich analysieren und beheben“, so die Sprecherin. Die „Rosenkavalier“-Premiere finde auf jeden Fall statt. „Es gab zu keinem Zeitpunkt Anlass, dies infrage zu stellen.“
Die Oper und das Schauspielhaus in Köln stammen von 1957 beziehungsweise 1962. Sie wurden seit 2012 saniert - die reinen Baukosten summierten sich am Ende auf rund 800 Millionen Euro. Anfangs war eine Wiedereröffnung für 2015 geplant - mit Kosten von rund 250 Millionen Euro. Die Bauzeit verlängerte sich jedoch um etliche Jahre und verschlang immer mehr Geld. Während die Bauarbeiten liefen, mussten Oper und Schauspiel auf andere Spielstätten ausweichen.
© dpa-infocom, dpa:260923-930-732515/1



















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