"Finanzforum": Antwort auf Geld-Fragen

Altersvorsorge und Bildung von Vermögen angesichts von Null-Zinsen: Namhafte Experten geben auf diese existenzielle Herausforderung vieler Menschen eine Antwort. Das von Oberpfalz-Medien organisierte "Finanzforum" am 20. September versteht sich als professionelle Plattform für die Leser.

Fragen rund ums Thema Geld? Das "Finanzforum" von Oberpfalz-Medien will sie beantworten.
von Clemens Fütterer Kontakt Profil

Weiden.(cf) In Zusammenarbeit mit der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz - der größten Bank in der Region - und Deutschlands bedeutendster Fondsgesellschaft, der Union Investment, kommt diese außergewöhnliche Veranstaltung zum Tragen. Den Fragen der Leser stellen sich konkret vor Ort Dr. Franz-Josef Leven (Deutsches Aktieninstitut), Klaus Riester (Geschäftsführer der Union Investment Privatfonds) und Rudolf Winter (Vorstandssprecher der VR Nordoberpfalz). Die Teilnahme am "Finanzforum" am 20. September, 18 bis 21 Uhr, ist kostenlos.

Leven, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Aktieninstituts in Düsseldorf und Buchautor, ist bundesweit gefragt als Fachmann rund um das Geld: ob Aktien und Anleihen, traditionelle und moderne Anlage-Philosophien oder komplexe Zusammenhänge von Risiko und Rendite. Klaus Riester gehört als Leiter des Gesamtvertriebs der Geschäftsführung von Union Investment Privatfonds an - unter dem Motto "gemeinsam mit unseren genossenschaftlichen Partnerbanken vor Ort immer das Beste aus Ihrem Geld herauszuholen".

Anlage "Zins-basiert"

Winter gilt als "Architekt" der größten Bankenfusion in der Oberpfalz, der erfolgreichen Verschmelzung der Volksbank Nordoberpfalz mit der Raiffeisenbank Weiden und der Raiffeisenbank im Stiftland: mit mehr als 2,8 Milliarden Euro Bilanzsumme und 110 000 Kunden, 717 Mitarbeitern in 41 Geschäftsstellen (davon 5 in Böhmen). Die VR Nordoberpfalz versteht sich als wichtiger Partner der Union Investment.

Bereits heute gelten rund sieben Millionen Bundesbürger als überschuldet, davon sind 14 Prozent unter 30 Jahre alt. Gleichzeitig erleiden deutsche Sparer Ertragseinbußen in Milliardenhöhe, weil sie immer noch überwiegend "Zins-basiert" anlegen, obwohl es aktuell so gut wie keine Zinsen mehr gibt. Woran liegt es, dass chancenreichere Investments bei den Deutschen nach wie vor auf große Vorbehalte stoßen? Sind es schlechte Erfahrungen, die Sparer machen mussten? Oder fehlen Kenntnisse über das Thema Geld, Geldanlage und Sparen? Fragen, auf welche die Experten beim "Finanzforum" Antworten geben.

Hang zum Sparbuch

Dabei entfaltet die finanzielle Bildung eine große Hebelwirkung für alle Teile der Gesellschaft, sagt eine jüngste Emnid-Studie. Auch Peer Steinbrück, Bundesfinanzminister a. D., hält es für ein zentrales Problem in Deutschland, dass das Wissen über wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge unterentwickelt ist. Das hat Folgen für die Geldanlage. "Historisch bedingt hängen die Deutschen an ihrem Sparbuch." Die Anleger wollten lieber auf der sicheren Seite sein. Steinbrück betont die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. "Was fehlt, ist die Sensibilisierung für den aktuellen Bezug wie ein Umfeld mit niedrigen Zinsen. Erst dann kann ein Umdenken bei konkreten Anlageentscheidung hin zu einem ausgewogeneren Anlagemix gelingen."

Auch Vertreter der Wissenschaft unterstreichen, "dass eine systematische ökonomische Grundbildung Menschen stark macht". Leider komme das Thema Finanzbildung in Schulen mit wenigen Ausnahmen aktuell so gut wie nicht vor.

 

Info: "Finanzforum"

Die Teilnahme am „Finanzforum“ am 20. September von 18 bis 21 Uhr ist kostenlos. Veranstaltungsort ist das Verlagsgebäude „Der neue Tag“ in der Weigelstraße 16, Weiden, Medienraum im Erdgeschoss. Voraussetzung für die Teilnahme ist jedoch die verbindliche Anmeldung. Teilnehmer können ihre konkreten Fragen per E-Mail unter leserservice[at]oberpfalzmedien[dot]de, im Internet unter onetz.de/finanzforum, oder per Telefon 0961/85 501 einreichen.

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