"Tully": Der Film handelt von Mutterschaft, wie sie wirklich ist: Charlize Theron spielt Marlo, eine Anfangvierzigerin, die mit ihrem immer leicht abwesenden, aber letztlich grundguten Mann Drew (Ron Livingston) und ihren zwei Kindern in einem Vorort von New York wohnt. Spätestens als zur achtjährigen Sarah und dem Anzeichen von Autismus zeigenden Vorschüler Jonah noch ein Baby hinzukommt, ist Marlo endgültig überfordert. Ihr Unternehmer-Bruder (Mark Duplass) hat die rettende Idee und schenkt ihr eine "Night Nanny", ein Kindermädchen, das abends ins Haus kommt und nachts über das Kind wacht. Zunächst zögert sie, doch als die freigeistige Hipster-Mary-Poppins Tully vor der Tür steht, wird sie schnell zur unverzichtbaren Hilfe und besten Freundin.
(Regie: Jason Reitman - Mit Charlize Theron, Mackenzie Davis, Ron Livingston und Mark Duplass - 96 Minuten - FSK o.A.) (dpa)
"Feinde - Hostiles": New Mexico im Jahr 1892. Widerwillig nimmt U.S.-Army-Captain Joseph Blocker (Christian Bale) den Auftrag an, den seit Jahren im Gefängnis sitzenden Häuptling Yellow Hawk (Wes Studi) in dessen Stammesland nach Montana zurückzubringen. Blocker hat nicht vergessen, dass viele seiner Kameraden durch die Hand des Indianers starben. Gemeinsam mit einigen Soldaten und der Familie von Yellow Hawk begibt sich die ungleiche Truppe auf den Ritt durch feindselige
Umgebung. Sie stoßen auf die traumatisierte Rosalie Quaid (Rosamund Pike), deren Familie von Komantschen-Indianern getötet wurde, und lernen alle gemeinsam, dass sie nur als Gruppe überleben können. Das bildgewaltige Epos «Feinde - Hostiles» von Regisseur Scott Cooper ist mehr als ein gewöhnlicher Gut-gegen-Böse-Western, sondern stellt klassische Schemen infrage.
(Regie: Scott Cooper, mit Christian Bale, Rosamund Pike, Wes Studi, Adam Beach, Ben Foster, Rory Cochrane, Jesse Plemons und Timothée Chalamet - 134 Minuten - frei ab 16 Jahren) (dpa)
"Zwei im falschen Film": Gibt es nach acht Jahren Beziehung noch Romantik und Leidenschaft? Oder ist es okay, wenn Jogginghose und Couch dominieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich "Zwei im falschen Film". Statt sich füreinander schön zu machen oder auszugehen, verbringen Hans (Marc Hosemann) und Laura (Laura Tonke) ihre Abende Chips essend mit Videospielen und in Jogginghose. Als Hans schließlich sogar Lauras Ex-Freund bereitwillig deren Nummer gibt, merken die beiden, dass sich etwas ändern muss. Sie schreiben eine Liste mit Dingen, die ihrer Meinung nach zu einer Beziehung gehören - Romantik, Leidenschaft, Eifersucht - und wollen sie mit Leben füllen. Das ist meistens witzig, macht aber auch nachdenklich.
(Regie: Laura Lackmann, mit Laura Tonke, Marc Hosemann und Sebastian Schwarz - 107 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)
"Back for Good": Angie hat schon bessere Tage gesehen. Gerade kommt sie aus der Entzugsklinik; und auch ihr Traum von der großen Fernsehkarriere scheint nicht in Erfüllung gehen zu wollen. Dazu kommt, dass sich ihr Freund und ehemaliger Manager von ihr getrennt hat. Also schlüpft die Blondine mit den extra hohen Stöckelschuhen und den langen Fingernägeln erst einmal bei ihrer Mutter unter. Von dort aus macht sich Angie daran, die Rückkehr ins Showbusiness zu planen. Zuhause aber trifft sie nicht nur auf ihre kontrollwütige Mama, sondern auch auf ihre kleine, pubertierende Schwester. Kim Riedle, die die Angie spielt, war neben Marie Bäumer und Diane Kruger für den Deutschen Filmpreis 2018 nominiert.
(Regie: Mia Spengler - Mit Kim Riedle, Leonie Wesselow und Juliane Köhler - 90 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)
"Tanz ins Leben": Es ist eine kleine Geschichte, die der britische Regisseur Richard Loncraine ("Richard III.") in seinem neuen Spielfilm erzählt. Im Zentrum stehen die ungleichen Schwestern Sandra (Imelda Staunton) und Bif (Celia Imrie). Nach Jahrzehnten der Entfremdung finden sie wieder zueinander. Denn Sandra muss ihr Leben völlig neu ordnen, weil ihr Gatte nach fünfunddreißig
Ehejahren das Bett mit einer Anderen teilt. Neue Möglichkeiten eröffnen sich der geschockten Seniorin, als sie sich Bifs Tanztruppe
anschließt. Dort lernt sie schließlich Charlie (Timothy Spall) kennen. Die romantische Komödie um die Glückssuche von Menschen
jenseits der 60 besticht mit einer klugen Balance von trockenem Humor und großen Gefühlen.
(Regie: Richard Loncraine - Mit Imelda Staunton, Celia Imrie und Timothy Spall - 111 Minuten - FSK o.A.) (dpa)
"Letztendlich sind wir dem Universum egal": Beim Streifen handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans des
US-amerikanischen Autors David Levithan, der hierfür 2015 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis (Kategorie Jugendjury) ausgezeichnet wurde. Das romantische Filmdrama nimmt uns mit in den von Liebeskummer und vielen anderen Sorgen bestimmten Alltag eines 16-jährigen Teenagers namens Rhiannon. Eines Tages tritt eine mysteriöse Seele in Rhiannons Leben - eine Seele, die jeden Tag im Körper eines anderen 16-Jährigen erwacht. Rhiannon verliebt sich in diese wundersame Seele.
(Regie: Michael Sucsy - Mit Angourie Rice, Justice Smith und Debby Ryan - 97 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)












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