Weiden in der Oberpfalz
21.02.2020 - 19:55 Uhr
OnetzPlus

Rassismus: Jeder muss vor seiner eigenen Haustüre kehren

Niemand ist frei von Rassismus. Deshalb muss sich jeder damit auseinandersetzen, fordert Maria Oberleitner.

Kommentar von Maria Oberleitner
Eine Teilnehmerin der Gedenkfeier für die Terroropfer des Anschlages im neuseeländischen Christchurch mit einem Pappschild mit der Aufschrift "Gemeinsam gegen Rassismus". Bild: Paul Zinken/dpa
Eine Teilnehmerin der Gedenkfeier für die Terroropfer des Anschlages im neuseeländischen Christchurch mit einem Pappschild mit der Aufschrift "Gemeinsam gegen Rassismus".

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Kommentare

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A. Schmigoner

Es drängt sich der Verdacht auf, dass auch Onetz etwas Salz in die Wunden der Gesellschaft gestreut hat. Im Vorfeld des Maaßenauftritts in Weiden wurde bereitwillig auf den Zug der Werteunion aufgesprungen, wonach deren Verantstaltungen jeweils nur unter starkem Polizeischutz stattfinden können. Nach dem Motto: die Antifa ist überall!
DNT hat das nach dem Auftritt von Hans Georg Maaßen in Weiden teilweise korrigiert: "Der Protest präsentierte sich friedlich - und mit drei als Schwarzer Block verkleideten kreativen Teilnehmern. Am Tag des Frankenfaschings in Veitshöchheim nahmen sie mit ihren Masken die Diskussion der letzten Tage um eine mögliche Teilnahme eines gewaltbereiten Schwarzen Blocks an der Anti-Maaßen-Demonstration auf die Schippe. Als Redner trat unter anderem SPD-Bezirksvorsitzender Franz Schindler auf. Auch SPD-Oberbürgermeisterkandidat Jens Meyer war vor Ort. Abgesichert wurde der Termin von wenigen Polizeibeamten."
Medienberichte zur Veranstaltung in Krefeld: "Unterm Strich blieb aber auch diese Veranstaltung ruhig."

Dagegen ist auf der Homepage der Werteunion über die Veranstaltung in Weiden zu lesen: "Die jüngsten Großveranstaltungen der Werteunion mit Dr. Hans.Georg Maaßen in Weiden und Krefeld, mit jeweils 200 und 600 Besuchern konnten wegen aggressiver Gegenproteste von Anhängern der Antifa und linker Parteien nur unter starkem Polizeischutz stattfinden."

Also aggressive Gegenproteste der Anitfa und starker Poizeischutz! Das kommt immer gut an bei den eigenen Anhängern, Opferrolle gibts gratis obendrauf und macht prima Stimmung gegen den politischen Gegner. Man könnte auch sagen, dass hier das gesellschaftliche Klima von der Werteunion gezielt vergiftet wird. Das Ergebnis war in Halle und Hanau zu sehen. Die Werteunion zeigt hier ihre wahren (nicht vorhandenen) Werte. Nur Lügen, nichts weiter.

22.02.2020
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