12.12.2018 - 11:38 Uhr
Wernberg-KöblitzDeutschland & Welt

Busreise in die Zelle

Die Polizei hat gemeinsam mit Zoll und Bundespolizei Fernbusse kontrolliert. Vier Fahrgäste wurden vorläufig festgenommen, ein Mann musste die Haft antreten.

Einsatzkräfte haben bei Wernberg Fernbusse kontrolliert.
von Alexander Unger Kontakt Profil

Die Oberpfälzer Polizei hat am Dienstag gemeinsam mit der Bundespolizei und dem Zoll zehn Fernbusse kontrolliert. Unter die Lupe nahmen die Beamten die Fahrzeuge, 218 Personen sowie deren Gepäck. Vier Fahrgäste wurden vorläufig festgenommen, ein Mann musste sogar die Haft antreten.

Einen 27 jährigen Mann aus Rumänien suchten die Justizbehörden wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis mittels zweier Haftbefehle. Seine Reise endete in der Kontrollstelle, er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Zwei Businsassen, ein 44-jähriger Nigerianer und eine 56-jährige Chinesin sind wegen illegaler Einreise bzw. illegalem Aufenthalt inden Blick der Fahnder geraten. Die Bundespolizei hat hier die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Spürnase eines Diensthundes entgingen auch verdächtige Gepäckstücke nicht. Bei einem 21-Jährigen haben die Beamten Marihuana und einen Joint gefunden. Der 21-Jährige sieht sich nun den Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes gegenüber. Er durfte seine Reise fortsetzen.

"Die Kontrolle des internationalen Reiseverkehrs durch verschiedene Behörden an einem Ort, ermöglicht neben einer Kräftebündelung auch das vielfältige Spezialwissen der unterschiedlichen Fahndungskräfte an einer Kontrollstelle auszuschöpfen", bilanziert Polizeisprecher Dietmar Winterberg.

Einsatzkräfte:

Die Beamten haben von 13 bis 19.45 Uhr Fernbusse von den Autobahnen A6 und A93 aus allen Richtungen in eine Kontrollstelle bei Wernberg umgeleitet. Dort warteten Einsatzkräfte der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus, der Grenzpolizeigruppen Furth im Wald und Waldsassen, der Verkehrspolizeiinspektion Weiden, der Bundespolizeiinspektionen Waidhaus und Waldmünchen und des Zoll. Auch Diensthunde kamen zum Einsatz und erschnüffelten verdächtiges Gepäck. Neben den Diensthunden der Bayerischen Polizei und der Zollverwaltung war auch ein Hund der tschechischen Polizei beteiligt.

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