Mehlmeisel. Es ist schon sprichwörtlich: Wenn Mehlmeisel feiert, dann scheint die Sonne: Regenjacken und -schirme können also getrost zuhause bleiben.
So auch beim 14. Waldhausfest am Pfingstmontag, das weit über 2000 Gäste fröhlich mitfeierten, die urtümliche Natur genossen und sich vom Arbeitskreis Waldhaus mit einem Angebot vom Feinsten verwöhnen ließen. Viele waren zu Fuß, mit dem Fahrrad und vor allem aber per Auto gekommen: Denn Glück hatte, wer am Nachmittag noch irgendwo und irgendwie einen Parkplatz bekam.
Kunst und Handwerk
Die Besucher bewunderten die Kunst der Handwerker. Wissenswertes Infos erfuhren sie an den Ständen des Imkervereins Hohes Fichtelgebirge und des Naturpark, wo Kinder, unterstützt von Eckehard Kasch Wildspuren gießen durften. Sammler Rudolf Kiesewetter präsentierte wieder seine Briefmarken. Die passende Musik lieferte Stefan Bayerl. Die Vorführung des Falkners vom Wunsiedeler Katharinenberg und Betreiber des örtlichen Wildparks, Eckard Mickisch, zog kleine und große Besucher in ihren Bann. Sie staunten über die Flugkünste der Greifvögel und über den Schopfkaraka, der punktgenau auf den Köpfen "Freiwilliger" landete.
Mutiges Mädchen
Und ein kleines mutiges Mädchen gab sogar ihren Schnuller für einmal-einen-Falken halten dürfen. Tierisch gut ging es auch Hirsch, Wildschwein, Luchs, Fuchs und Co., die sich den Besuchern im Wildpark von ihrer allerbesten Seite zeigten. Ziegen und Schafe ließen sich im Streichelzoo nach Herzenslust verwöhnen.
Sehr zufrieden sind die Gemeinde mit Bürgermeister Franz Tauber und der Arbeitskreis Waldhaus mit dem Erfolg des Ereignisses, das an das erinnerungsträchtige Fest, ebenfalls an Pfingsten, am Kemnather Waldhaus anknüpfte. Es stand das in unmittelbarer Nähe des jetzigen Waldhauses und wurde 1967 abgerissen.



















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