Bürgermeister Edgar Knobloch empfing Mitglieder des CSU-Ortsverbandes und interessierte Einwohner frisch aus dem Büro kommend am Rathaus. Über die Radwege der Pressather Straße ging es zum Weg an der Sandfurthbrücke, die sanierte Verbindung zwischen Wolfgangs- und Bahnhofssiedlung.
Die erste Station war der Mittelbergweg. Die Engstelle, die in die Bahnhofstraße mündet, soll nun ausgebaut werden. Das heißt, eine Verbreiterung der Straße, Erneuerung des Belages, Sanierung der Wasser- und Abwasserkanäle und eine Vervollständigung des Gehweges. Die Anwohner können dabei eigene Versorgungsanschlüsse modernisieren lassen. "Durch den Wegfall der Straßenausbaubeitragssätze hat die Stadt nun neue Möglichkeiten, ohne Bürger zu belasten", erklärt der Bürgermeister. Der Ausbau soll bis Ende des Jahres abgeschlossen. Die Kosten liegen bei etwa 280.000 Euro.
Die nächste Etappe führte zur Adalbert-Stifter-Straße. Auch diese soll Kanäle bekommen und barrierefrei erneuert werden. Baubeginn ist für Juni oder Juli geplant. Knobloch will schon mal warnen, dass deswegen teilweise Sperrungen nötig sein werden. Diese sollen sich auf ein Minimum beschränken. Der Eingangsbereich zur Straße soll ein Betonpflaster bekommen und - entgegen der ursprünglichen Planung - mit nur vier Bäumen bepflanzt werden. Die Kosten belaufen sich auf 670 000 Euro, von denen 60 Prozent Zuschüsse bekommen. Wie am Mittelbergweg können Grafenwöhrer während der Maßnahme ihre Anschlüsse modernisieren.
Nahe der Josef-Berthelshofer-Straße sind fünf neue Bauplätze entstanden, an denen ersten Arbeiten begonnen haben. CSU-Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern berichtete, dass es Überlegungen gibt, das Gebiet südlich am Ende der Max-Reger-Straße zu erschließen, um weiteren Baugrund zu schaffen und die Straßen eventuell zu verbinden. Abschließend stattete die Gruppe dem Raiffeisenparkplatz angrenzend zur Neuen Ambergerstraße einen Besuch ab. Dort soll eine Ladestation für Elektrofahrräder entstehen.













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