14.11.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Neuer Zustellstützpunkt der Deutschen Post eingeweiht Gesegnete Briefe

Der Umzug ist schon geschafft. Eine offizielle Einweihung des neuen Zustellstützpunktes in Grafenwöhr macht am Montagabend das Projekt der Deutschen Post komplett.

von Renate GradlProfil

Grafenwöhr/München. Mit den Glückwünschen von Bürgermeister Edgar Knobloch und dem kirchlichen Segen von Bernhard Müller und Pfarrer Dr. André Fischer übernahmen die Beschäftigten des Zustellstützpunktes der Deutschen Post in Grafenwöhr die neuen Räume nun offiziell.

Seit 2013 war die Deutsche Post auf der Suche nach einem geeigneten Objekt im Einzugsbereich des alten Zustellstützpunktes (ZSP) Grafenwöhr in der Alten Amberger Straße (wir berichteten), bei dem neben einer möglichst zentralen Lage auch eine gute Verkehrsanbindung gegeben sein sollte. Mit Stefanie Wächter konnte schließlich eine Investorin für den über 600 Quadratmeter großen Neubau im Gewerbepark nach den betrieblichen Erfordernissen der Deutschen Post gefunden werden.

Die neuen Räume und die Andockstation für Lastwagen erfüllen alle Voraussetzungen einer modernen Logistikstation für die Zustellung der Briefe, Pakete und Päckchen an die Postkunden in den Gemeinden Grafenwöhr, Eschenbach, Speinshart, Trabitz, Pressath und Schwarzenbach. Der ZSP Grafenwöhr gehört zu den aktuell 56 Zustellstützpunkten der Niederlassung Brief der Deutschen Post in Bayreuth.

Die neue Station versorgt im Landkreis Neustadt an der Waldnaab eine Fläche von circa 380 Quadratkilometern, mehr als 13 600 Haushalte beziehungsweise 18 000 Einwohner. Derzeit sorgen rund 23 Zusteller in 16 Bezirken dafür, dass jährlich über 4,3 Millionen Briefe, Wurfsendungen, Pakete und Päckchen von Montag bis Samstag pünktlich und sicher zu ihren Empfängern kommen.

"Der Zustellstützpunkt ist ein großer Gewinn, der mit den Lastwagen angefahren werden kann", freute sich Marianne Lentner-Hompesch, die Leiterin der Niederlassung Brief Bayreuth. Nichts sei jetzt mehr beengt, auch bei steigender Paketzahl. Die Zusteller hätten gute und sichere Arbeitsplätze. Ihnen wünschte sie "viel Freude bei der Arbeit".

Betriebsratsvorsitzender Siegfried Failner bezeichnete die Zusteller als "Himmelsboten", denen er ein unfallfreies Arbeiten und ein gutes Miteinander wünschte. "Es war eine sehr spannende Geschichte, was den Ort des Zustellstützpunktes anbelangt. Bis vor zwei Jahren standen hier im Gewerbegebiet noch Container, die mir schon immer ein Dorn im Auge waren", erklärte Bürgermeister Edgar Knobloch. Jetzt sei eine Verschönerung entstanden. Das Ganze sei auch ein Zeichen, dass es weitergeht in Grafenwöhr. Zur Einweihung gratulierte er mit dem Stadtwappen, das er Teamleiterin Angelika Hampl überreichte. "Früher war einmal Pressath im Gespräch", berichtete Bauherrin Stefanie Wächter. "Zeitlich wurde der energetisch erstellte Bau perfekt fertig." Ihr Wunsch für die Zukunft: "Im Gewerbepark 20 sollten Elektroautos eingesetzt werden."

Abschließend erhielt der Zustellstützpunkt von Pfarrer Bernhard Müller und Pfarrer Dr. André Fischer den kirchlichen Segen. Letzterer sagte: "Bei Apostel Paulus ging es immer um Briefe, die für uns wichtig sind."

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