"Der Mai ist gekommen", "Komm, lieber Mai und mache die Bäume wieder grün", "Heißa Kathreinerle" und "Ein Heller und ein Batzen" waren einige der Wunschlieder beim Wirtshaussingen in Kastl. Dabei waren die ausgeteilten Textvorlagen für die Sänger sehr hilfreich. Erwartungsgemäß waren nicht so viele Volksmusikfreunde wie sonst in die Sportheimgaststätte gekommen. "Die Stimmung war trotzdem bombig", freute sich Monika Fink.
Ein Heimspiel hatten Albin Zeitler mit seiner Steirischen Harmonika und Ingrid Krämer mit ihrer Gitarre. Für ihre Lieder "Schöi is mit'm Umgang göih", "D'Buzlköih" und "Mou niad sa" bekamen sie viel Beifall. Mit dabei waren auch die beiden Akkordeonspieler Werner Matt und Manfred Döllinger. Rudolf Fink spielte auf seiner Steirischen Harmonika. Beim Volkslied "Unter dem Apfel-Birnbaam" und anderen Mundartliedern begleitete sich Herbert Diesner selbst auf der Gitarre. Zwischendurch erzählten Sieglinde Wick, Albin Zeitler und Theo Helgert humorvolle Geschichten. Tenor Urban Reger brauchte für seine Lieder keine Instrumentalbegleitung.
Bei ihrem Lied "Der alte Bauernboda" besangen die Kemnather Sängerinnen Monika Fink und Sieglinde Wick, welche Wehwehchen der "Wunderdoktor" kurieren konnte. Bei ihrem Lied "Wenn im Wald die Vöglein singen" durften alle in den Refrain einstimmen. Roland Küffner begleitete sie perfekt.
Bei der "Sternpolka" und anderen bekannten Volksmusikstücken bildeten die Musikanten ganz spontan Duos, Trios und Quartette. Der Schaffelbass, den Albin Zeitler zupfte, hatte als einzige Seite einen einfachen Hanfstrick.
Nach dem "Freundschaftslied" schlug für alle die Stunde des Abschieds. Viele freuten sich schon wieder auf das nächste Wirtshaussingen am dritten Freitag im Juni.













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