Konnersreuth
21.05.2018 - 17:10 Uhr

Neues Projekt am Konnsberg: Kapelle für Besinnungspfad

Auf rund drei Kilometern erstreckt sich der Waldbesinnungspfad "Resl von Konnersreuth". Schon bald wird der Weg am Konnsberg um eine Attraktion reicher.

Die symbolische Übergabe des Förderbescheids am künftigen Standort der Marienkapelle mit (von links) Bürgermeister Max Bindl, Landrat Wolfgang Lippert, Pater Benedikt Leitmayr als Vertreter des "Konnersreuther Rings", Robert und Juliane Kutzer, Forstdirektor Gerhard Schneider und Wolfgang Wenisch vom Initiaktivkreis Tirschenreuth.  	Bild: jr
Die symbolische Übergabe des Förderbescheids am künftigen Standort der Marienkapelle mit (von links) Bürgermeister Max Bindl, Landrat Wolfgang Lippert, Pater Benedikt Leitmayr als Vertreter des "Konnersreuther Rings", Robert und Juliane Kutzer, Forstdirektor Gerhard Schneider und Wolfgang Wenisch vom Initiaktivkreis Tirschenreuth. Bild: jr

Offiziell heißt der Arbeitstitel des Projekts "Begegnungsstätte am Waldbesinnungspfad Konnersreuth", Projektträger ist der Konnersreuther Ring. Dahinter verbirgt sich eine kleine Marienkapelle, die für knapp 50 000 Euro in der Nähe der Station "Volksfrömmigkeit" entstehen wird.

50 Prozent der Kosten werden mit Hilfe des Leader-Förderprogramms gedeckt, weitere 50 Prozent übernehmen Juliane und Robert Kutzer zusammen mit dem Trägerverein. Erst durch die großzügige Unterstützung der Familie Kutzer, die der Gottesmutter danken will, sei es überhaupt möglich geworden, das Projekt zu verwirklichen. Als Partner mit im Boot sitzen die Bayerischen Staatsforsten, auf deren Grund die Begegnungsstätte errichtet wird, der Initiaktivkreis Tirschenreuth und die Marktgemeinde Konnersreuth.

Ort der Stille

Landrat Wolfgang Lippert übergab jetzt an Pater Benedikt Leitmayr, den Vorsitzenden des "Konnersreuther Rings", den Förderbescheid. Damit steht dem Neubau nichts mehr im Weg. Landrat Lippert wünschte sich, dass sich der Neubau zu einem Ort der Stille, Besinnung und der Ruhe entwickelt. Ausdrücklich dankte er der Familie Kutzer für die finanzielle Unterstützung. Zum Förderprogramm sagte Wolfgang Lippert: "Leader setzt gerade in dieser Region wichtige Impulse."

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr freute sich, dass dieses Projekt möglich wurde und sprach von einem weiteren Meilenstein zum Thema "Konnersreuth - Lourdes". Gerne habe sich der "Konnersreuther Ring" als Träger für das Projekt bereit erklärt. Der Geistliche berichtete, dass der Walderlebnispfad gerne von den Menschen angenommen werde. Im Mittelpunkt des Weges stünden Gedanken der Resl zu verschiedenen Themen, diese würden anschaulich an den Stelen und Glasbildern dargestellt. Ein "Vergelt's Gott" galt der Familie Kutzer für die großzügig gewährte Unterstützung.

Robert Kutzer berichtete, dass seine Frau Juliane die Ideengeberin für diese Kapelle gewesen sei. "Zu Beginn unserer Expansion hat sie gesagt: Wenn alles klappt, lassen wir zum Dank an die Gottesmutter eine Kapelle bauen." Auch Kutzer wünschte sich, dass es ein Ort der Ruhe und der Stille wird. "Gerade in unserer oft hektischen Zeit sind solche Ruhepole für die Menschen wichtig." Sein Dank galt Florian Preisinger für seinen Einsatz im Zusammenhang mit der Leader-Förderung.

Von einer idealen Ergänzung des Waldbesinnungspfades und der Begegnungsstätte sprach Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider. Gerne unterstützten die Staatsforsten dieses Gemeinschaftsprojekt, zumal Therese Neumann der Natur eng verbunden gewesen sei. Für den Initiaktivkreis Tirschenreuth sagte Wolfgang Wenisch, dass dieses Projekt gut zu den sakralen Landschaften der Region passe. Er gab zu bedenken, dass Konnersreuth enorm von der Leader-Förderung profitiere.

Waldfest am 24. Juni

Die Bauarbeiten für die Kapelle haben bereits begonnen. Schon für Sonntag, 24. Juni, ist die Segnung vorgesehen. Um 14 Uhr beginnt ein Waldfest, um 16 Uhr soll dann der Weiheakt vollzogen werden.

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