Mitterteich
18.05.2018 - 14:14 Uhr

Stadt Mitterteich will neuen Wohnraum schaffen: Häuserblocks müssen weichen

Eine Sanierung kam nicht mehr in Frage, weshalb zwei Wohnblöcke in der Zanklgartenstraße jetzt abgerissen werden. Entstehen soll auf den Freiflächen neuer Wohnraum für alle Generationen.

Kewog-Projektleiter Carsten Seebauer, Abbruchunternehmer Josef Hierold, Bürgermeister Roland Grillmeier, Thomas Grillmeier vom Stadtbauamt und Lia Biermeier (von links) informierten über den Abriss der Häuser.  	Bild: jr
Kewog-Projektleiter Carsten Seebauer, Abbruchunternehmer Josef Hierold, Bürgermeister Roland Grillmeier, Thomas Grillmeier vom Stadtbauamt und Lia Biermeier (von links) informierten über den Abriss der Häuser. Bild: jr

Seit etwa zwei Wochen laufen bereits die Rückbauarbeiten an den beiden Blocks, die aus vier Häusern mit insgesamt 24 Wohnungen bestehen. Der frühere Eigentümer, die Kewog, hatte die Gebäude an die Stadt Mitterteich verkauft, die nun den Abriss vornimmt und sich um eine Neunutzung der frei werdenden Flächen bemüht.

Bürgermeister Roland Grillmeier informierte bei einem Ortstermin am Freitagmorgen, dass eine Sanierung der aus den 50er und 60er Jahren stammenden Häuser nicht sinnvoll gewesen wäre. Mit den Abbrucharbeiten beauftragt wurde die Firma Hierold aus Moosbach. Deren Chef Josef Hierold war beim Termin auch mit vor Ort. Lia Biermeier vom Planungsbüro Rupp-Bodenschatz (Neustadt/Kulm) ist federführend mit der fachgerechten Entsorgung der verschiedenen Baumaterialien befasst.

Zwischenzeitlich wurden bereits von einem Wohnblock die Asbest-Dachplatten entfernt und in große Säcke verpackt. Teilweise wurde im Gebäude auch schon der Putz abgeschlagen, da dieser ebenfalls mit Schadstoffen belastet war. In der kommenden Woche sollen dann die Abrissbagger anrollen. Bis Ende Juni sollen die Abbrucharbeiten abgeschlossen sein.

Bürgermeister Roland Grillmeier erklärte, dass der Abbruch im Rahmen einer städtebaulichen Maßnahme erfolgt. Die Kosten für den Abriss betragen rund 200 000 Euro. "Wir sind in Gesprächen mit einem Investor", so Grillmeier zur geplanten Neunutzung des Areals. Verfolgt werde das Ziel, rund 20 Wohnungen zu schaffen, die von allen Generationen genutzt werden können. Nähere Einzelheiten will der Bürgermeister in Kürze nennen.

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