10.01.2019 - 20:34 Uhr
Oberpfalz

82 Mal im Einsatzmodus

Das 150-jährige Bestehen fest im Blick hat die Pfreimder Feuerwehr in diesem Jahr. Von 29. Juni bis 1. Juli lassen es die Pfreimder krachen. Angesichts der vielen Einsätze haben sie sich das auch verdient.

Die Pfreimder Stützpunktfeuerwehr war bei zahlreichen Einsätzen - hier im Juli auf der A 93 - gefordert.
von Hans-Jürgen SchlosserProfil

Die Festvorbereitungen sind schon lange im vollen Gange, so die Vorsitzenden Markus Muntanjohl und Tobias Strehl bei der Jahreshauptversammlung im Florianssaal. Markus Muntanjohl gab einen Überblick über die Vereinsstruktur. Derzeit gehören 262 Mitglieder der Pfreimder Wehr an. Diese gliedern sich in 61 Aktive, 44 Passive, 17 Jugendliche, 135 Fördermitglieder sowie 4 Ehrenmitglieder. Neben zahlreichen Sitzungen und Vorbereitungen für das Jubiläum veranstaltete man das Eixlbergfest mit der Iffelsdorfer Feuerwehr. Zahlreiche Beteiligungen an Vereinsjubiläen und Veranstaltungen in und um Pfreimd füllten rasch den Kalender der Wehrmänner. Vereinsintern war ebenfalls vieles geboten. Neben einem Kegelabend sowie einer Brauereiführung standen das Entenauskarten und eine Filmvorführung auf dem Programm. Höhepunkt waren das Patenbitten sowie das Schirmherrenbitten. Die Festdamen beteiligten sich mit einem Stand am Pfreimder Christkindlmarkt.

Kommandant Stefan Dirschwigl nannte in seinem Bericht 82 Einsätze. Diese gliedern sich in 52 technische Hilfeleistungen, 21 Brandeinsätze sowie 13 Amtshilfetätigkeiten. Der Kommandant erwähnte zahlreiche Übungen, Vorführungen und Besuche, beispielsweise in den Kindergärten.

Bereits im Dezember fand eine Sitzung aller Kommandanten der Stadt Pfreimd statt. Dirschwigl hatte eine Ersatzbeschaffung für das vorhandene Mehrzweckfahrzeug und neue Einsatzjacken für die Mannschaft beantragt. Auch das Thema Neu- oder Umbau des Pfreimder Feuerwehrgerätehauses wurde dabei abgesprochen.

Jugendwart Oliver Kraus legte einen umfangreichen Rückblick auf die Nachwuchsarbeit vor. Dabei freute er sich, wiederum zwei Mitglieder an die aktive Feuerwehr "übergeben" zu dürfen. Insgesamt 90 Übungsstunden mit 27 Übungen konnte Kraus im vergangenen Jahr verzeichnen. Dabei lernten die Jugendlichen viel über technische Hilfeleistungen und Brandbekämpfung. Neben einer Funkübung im Kreisbrandmeisterbereich wurden zusammen mit der Wasserwacht die Christbäume eingesammelt. Großen Spaß bereitete das Zeltlager im August. Aber auch zahlreiche Abzeichen wie der Wissenstest in verschiedenen Stufen sowie die Jugendflamme wurden abgelegt. Bürgermeister Richard Tischler zeigte sich mehr als beeindruckt von den zahlreichen Aktivitäten seiner Stützpunktfeuerwehr.

Tischler ging auf die derzeitige Standortsuche für ein neues Feuerwehrgerätehaus ein. Die Situation sei bisher noch nicht zufriedenstellend. Man könne sich verschiedene Lösungen vorstellen. Auch die Beschaffungssituation habe man im Zuge der Kommandantenversammlung geklärt. Künftig gebe es für die Feuerwehren im Stadtbereich eine Zeitschiene, welche Fahrzeug- und Gerätebeschaffungen wann zu tätigen seien. Als Grundlage habe man hierfür das Feuerwehrbedarfskonzept.

In der Versammlung standen noch Beförderungen an. Zu Feuerwehrmännern wurden Tobias Hösl sowie Christoph Demleitner, zum Hauptfeuerwehrmann Christian Heitzer ernannt. Neuer Oberlöschmeister wurde Hannes Menzl.

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