In den nächsten Monaten sollen E-Scooter auch auf deutschen Straßen zugelassen werden. Das machte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger (CDU), am Mittwoch vor dem Verkehrsausschuss deutlich, teilte der Bundestag mit. Demnach will die Bundesregierung bis zum Frühsommer mit einer Verordnung die Teilnahme sogenannter Elektrokleinstfahrzeuge wie etwa Elektro-Tretrollern (E-Scooter) am Straßenverkehr regeln.
In der Verordnung sollen unter anderem Mindestanforderungen bei Brems- und Lichtsystem festgelegt. Die Elektrokleinstfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 12 Kilometer pro Stunde sollen ab Vollendung des 14. Lebensjahrs genutzt werden dürfen, Fahrzeuge mit bis zu 12 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit sollen ab 12 Jahren genutzt werden dürfen. Eine Zulassungspflicht soll es nicht gegen, wohl aber eine Versicherungspflicht. Laut Bilger sollen die Kosten dafür pro Jahr bei unter 23-Jährigen durchschnittlich bei 90 Euro liegen, bei über 23-Jährigen bei 60 Euro.
Unterdessen läuft in Bamberg diesen Freitag ein Pilotprojekt an. Die Stadtwerke und das amerikanische Unternehmen Bird bieten 15 Scooter zum Leihen an. Für das Projekt gibt es eine Sondergenehmigung.




















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