Die Adlholzer verstehen es, eine zünftige Kirwa auf die Beine zu stellen. Höhepunkt des mehrtägigen Treibens in der Adlholzer Dorfmitte war bei bestem Wetter am Kirwasonntag das Baumaustanzen der 14 aktiven Kirwapaare sowie der 18 Ehemaligen-Paare, bei dem Alina Spieß und Simon Härtl neues Oberkirwapaar wurden.
Der Startschuß zur diesjährigen Kirwa fiel am Freitag mit einer Plattenparty. Weiter ging es sehr stimmungsvoll am Samstagabend mit dem in Adlholz und in den umliegenden Ortschaften bestens bekannten Musiker Ben Ray. Das Stimmungsbarometer hielt er den ganzen Abend über hoch. Am Sonntagmorgen zogen die Kirwapaare gemeinsam mit den Ehrengästen, den Fahnenabordnungen der örtlichen Feuerwehr, der Landjugend und den Dagesteiner Musikanten aus Vilseck zur Dorfkapelle. Dort feierte die Bevölkerung gemeinsam mit Vilsecks Stadtpfarrer Pater Robin Xavier den Festgottesdienst. Danach begab man sich zum Frühschoppen ins Festzelt, auch das Mittagessen wurde dort aufgetragen.
Höhepunkt des Festwochenendes war schließlich das lang ersehnte Baum-Austanzen. In diesem Jahr gab es etwas Besonderes: 18 ehemalige Kirwapaare hatten in mehreren Tanzproben zuvor zwei Tänze einstudiert und boten diese nach dem Wechsel auf der Tanzbühne mit zum Besten. Sie zeigten, dass sie nach etlichen Jahren Pause nichts verlernt haben. Danach übernahmen wieder die jungen Kirwaleit, die mit abwechslungsreichen Tänzen die zahlreichen Festbesucher unterhielten. Die Tanzdarbietungen umrahmten musikalisch Simon und Johannes. Diese spielten zuletzt den Walzer, bei dem dann die Entscheidung fiel. Neues Oberkirwapaar sind nun Alina Spieß und Simon Härtl. Nach dem obligatorischen Ehrenwalzer und dem Öffnen der Kirwapackerln freuten sich die kleinsten Festgäste über die ausgeworfenen Süßigkeiten. Musikalisch unterhielten die Weiß-Blauen Boum mit ihren Musikstücken; allesamt ohne Strom und Verstärker. Der Kirwabaum und zahlreiche Sachpreise wurden am Abend verlost, unmittelbar danach fand man sich zum Public Viewing des EM-Finales in der Kirwabar ein.
Der Kirwamontag startete für die Modlholzer Kirwapaare am Vormittag mit dem traditionellen Kirwabärtreiben. Der Kirwabär, ein aktiver Kirwabursch, wurde durch die Ortschaften in und um Adlholz getrieben. Zum Endspurt des mehrtägigen Festes ging es am Montagabend musikalisch mit "In Oiner Dur" ins Finale. Das gute Wetter lud draußen zum gemütlichen Verweilen ein.













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