Ahornberg bei Immenreuth
19.11.2019 - 13:11 Uhr

Flüchtlingen Hand reichen

Der Frieden hat viele Bilder. Sie ließ ein König malen. So zumindest weiß es die Geschichte eines unbekannten Autors. Sie stellten die Schülerinnen Magdalena Scherm und Marlene Schlicht beim Volkstrauertag in Ahornberg in den Mittelpunkt.

Magdalena Scherm und Marlene Schlicht (von rechts) lasen die Geschichte „Bild vom Frieden“ vor. Mit im Bild ist Zweiter Bürgermeister Josef Hecht. Bild: bkr
Magdalena Scherm und Marlene Schlicht (von rechts) lasen die Geschichte „Bild vom Frieden“ vor. Mit im Bild ist Zweiter Bürgermeister Josef Hecht.

"Die Toten nicht schweigen lassen", forderte dazu Zweiter Bürgermeister Josef Hecht bei der Gedenkfeier auf. Unermessliches Leid und Schmerzen brachten die beiden Weltkriege.

Angesichts der Konflikte unserer Zeit hielt es Hecht für wichtig, darauf hinzuweisen, dass Flüchtlinge heute ihre Heimat verlassen müssten, um Frieden zu suchen, weil ihnen ihre Heimat nichts mehr wert sei. Ihnen die Hand zu reichen, sei unsere Verpflichtung.

"Der Volkstrauertag darf nicht Rückschau sein", ermahnte Hecht, sondern müsse vor dem Vergessen warnen. Mit Blick auf den Fall der Deutschland trennenden Mauer vor 30 Jahren sagte er, dass wir froh sein müssten, dass die Menschen wieder zusammengefunden haben. Er forderte auch auf, den in Friedenseinsätzen gefallenen Soldaten der Bundeswehr zu gedenken und zu danken.

Die Stadtkapelle Kemnath gestaltete die Feier am Kriegerdenkmal der ehemaligen Gemeinde musikalisch. Matthias Melzner und Eberhard Besold legten für die Gemeinde einen Kranz nieder. Für die Krieger- und Soldatenkameradschaft standen Peter Hößl und Wolfgang Nickl Ehrenwache.

Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in Ahornberg. Bild: bkr
Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in Ahornberg.
Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in Ahornberg. Bild: bkr
Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in Ahornberg.
 
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