Bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag trug Marlene Schlicht am Sonntag vor dem Kriegerdenkmal die nachdenklichen Zeilen vor. Die tief im Herzen eines Kindes hinterlassenen Spuren wurden beschrieben. Es hätte gerne einmal mit seinem Vater geweint und gelacht, kannte aber seine Stimme nicht und durfte seine streichelnde Hand nie erfahren, weil er sein Leben in einem fremden Land opferte. Das Gedicht endete mit den Worten: "Warum begreift die Menschheit nicht, dass Krieg nur Wahnsinn ist? Zurück bleiben Not und Traurigkeit, Leid, das man nie vergisst."
Die Feier nach dem Gottesdienst in der Dorfkapelle gestaltete die Stadtkapelle Kemnath musikalisch. Die Ansprache vor der Kranzniederlegung hielt zweiter Bürgermeister Josef Hecht. Das Gedicht von Kronenberg ergänzte er mit seiner Rückschau auf die kriegerischen Ereignisse der Vergangenheit und ihre tragischen Auswirkungen. Sie sollten uns eine Mahnung für die Gegenwart und Zukunft sein.















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