Altendorf bei Pressath
30.08.2026 - 12:36 Uhr

Ansturm für den guten Zweck: Altendorf im Pizza-Fieber

Beim beliebten Pizzafest in Altendorf sorgten am Wochenende über 1500 Gäste für ein volles Dorf und klingelnde Spendenkassen.

Es war wieder der helle Wahnsinn, was die Dorfgemeinschaft Altendorf am Samstag auf die Beine gestellt hat. Das kleine Dorf wurde förmlich von Menschenmassen überrannt. Zum traditionellen Pizzafest, das seit vielen Jahren fest am letzten Augustwochenende im Kalender eingetragen ist, strömten über 1500 Besucher nach Altendorf. Manche sprechen von so vielen Gästen wie noch nie zuvor. Mitorganisatorin Susanne Schraml kann diese Zahlen aber schwer einschätzen. „Wir gehen immer von den verkauften Pizzen aus, das waren im letzten Jahr 1350. Dazu kommen noch die Salate, die ebenfalls über die Theke gehen.“ Wichtig ist ihr auch zu erwähnen: Alle Pizzen werden frisch zubereitet. „Wir kommen bereits einen Tag vorher zusammen und schnippeln, schneiden und verteilen.“ Unterstützt wird sie von 90 Helferinnen und Helfern, die bereits mehrere Tage vorher aktiv sind. „Es sind viele Altendorfer, aber auch ehemalige Altendorfer, die uns unterstützen. Und das alles für den guten Zweck, denn sonst würden sie sich diesen Wahnsinn nicht antun.“ Ob beim Aufbau, am Ausschank oder bei den Bedienungen, alle sind jedes Jahr mit Eifer dabei. Wer nicht vorbestellt hatte, musste sich am Samstag teilweise eine Stunde anstellen, um die italienische Köstlichkeit zu genießen. Dazu gab es Salate, Getränke und später etwas Stärkeres. Für Kinder gab es eine Hüpfburg, zudem war „Hilfe für Anja“ wieder dabei. „Wir haben viele Firmen, Vereine und noch viele mehr, die uns hier tatkräftig unterstützen. Da wollen wir auf diesem Wege herzlichen Dank sagen, denn ohne diese Hilfe würden wir dies gar nicht aufziehen können“, so Schraml. Die kompletten Einnahmen werden eins zu eins weitergegeben. „Da sind wir sehr stolz darauf.“ Im letzten Jahr konnten 12.500 Euro gespendet werden. Nach fast 700 vorbestellten Pizzen wird das Fest 2026 dies womöglich nochmals übertreffen.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.