Die kleine Ortschaft zwischen Pressath und Parkstein hat erneut bewiesen, was man mit Gemeinschaftssinn, gepaart mit Einsatzbereitschaft und Fleiß leisten kann. Ortssprecher Josef Stock und die Festausschussvorsitzenden Melanie Panzer und Susanne Schraml ziehen ein durchaus positives Resümee: „Alles war optimal und es ist hervorragend gelaufen.“
Auch das Wetter hat mitgespielt. Obwohl während des gesamten Fests zum Teil dunkle Wolken über Altendorf standen, fiel kein Tropfen Regen auf die in langen Schlangen anstehenden Besucher. Insgesamt gingen rund 1600 Pizzen und Pizzabrote über den Tresen, dazu kamen knapp 350 Salate. Ab 15 Uhr herrschte auf dem Festplatz in der Dorfmitte bis weit nach Mitternacht Über die gesamte Zeit des Festes zwischen 15 Uhr und weit nach Mitternacht herrschte zwar auf dem Festplatz in der Dorfmitte immer Trubel, die Wartezeiten vor der Kasse und der Pizza-Ausgabe hielten sich aber in Grenzen. Nach maximal 30 Minuten konnten die leckeren Pizzen in Empfang genommen werden. Wer die Wartezeit „abkürzen“ wollte, ließ sich von den fleißigen Bedienungen ein kühles Getränk bringen., und nutzte das Anstehen zu einem lockeren Plausch mit seinem Nachbarn in der Schlange.
Das Pizzabacken Herstellung der verschiedenen Pizzas klappte in gewohnt gekonnter Weise. Die jahrelange Erfahrung der zahlreichen freiwilligen Helfer machte sich bezahlt und ein Rädchen griff in das andere. Ein gutes Geschäft machten auch die Mädchen in der Kaffeestube, die im Gemeinschaftshaus des Dorfes untergebracht war. Vor allem die frischen Kücheln waren ein Renner, aber diejenigen, die keine mehr ergattern konnten, wurden mit zahlreichen Kuchen verwöhnt.
Nach Einbruch der Nacht verwandelte sich die Kaffeestube kurzerhand in eine Bar, in der bis in den frühen Morgen hinein zünftig gefeiert wurde. Auch an die vielen Kinder die mit den Eltern und Großeltern gekommen waren, dachten die Veranstalter. In einer eigens eingerichteten Spielecke konnten sich die Kleinen beschäftigen und auch am Schminktisch herrschte immer großer Andrang. Gut nahmen die Gäste den „Schnapsrollator“, der durch die Tischreihen zog, an. Da ließ sich mancher Gast zu einem Stamperl überreden.
Viele Besucher stellten sich die Frage, wie diese Veranstaltung klappen kann. Dahinter verbirgt eine logistische Meisterleistung und der Einsatz von mehr als 100 freiwilligen Helfern. „Man muss der Dorfgemeinschaft großen Respekt aussprechen für das, war hier geleistet wird“, unterstrich ein Besucher, der zum ersten Mal das Spektakel miterlebte. Zum Erfolg des Pizzafestes trug sicherlich auch diesmal wieder das Engagement der Dorfgemeinschaft Altendorf bei. Wie schon in all den Jahren zuvor kommt der Erlös caritativen Zwecken zugute. Der diesjährige Erlös geht an die Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord e.V, an die Palliativstation Neustadt/WN, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) Waldnaab, die Petö Kindertagesstätte, an den „Bunten Kreis“, die Helfer vor Ort Pressath (HvO) und an das Heilpädagogische Zentrum-Lebenshilfe für Behinderte e.V. (HPZ) in Irchenrieth.

















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