01.03.2021 - 14:47 Uhr
AltendorfOberpfalz

Gemeinderat Altendorf bringt viele Themen zur Sprache

Über mangelnde Mitarbeit seiner Gemeinderäte kann sich der Altendorfer Bürgermeister Markus Schiesl nicht beschweren. Das Gremium nimmt kein Blatt vor den Mund, und die Mitglieder bringen viele Anliegen zur Sprache.

Eine Photovoltaikanlage am Dach der Altendorf Kläranlage würde Strom sparen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Dafür soll die Verwaltung eine Kostenschätzung vorlegen.
von Richard BraunProfil

Der Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anfragen" ist immer für eine Überraschung gut. Ratsmitglied Markus Dirschwigl wollte wissen, warum die Räte in Altendorf noch nicht mit Tablets ausgerüstet sind. In allen anderen Gemeinden seien sie mittlerweile Standard, und das Ratsinformationssystem sei darauf installiert. Damit werde die Qualität der Informationen deutlich erhöht und die Kommunikation untereinander verbessert. Bürgermeister Markus Schiesl will sich dem Fortschritt nicht verwehren und das Thema in der nächsten Sitzung zur Sprache bringen.

Bericht über den weiteren Verlauf der Februar-Sitzung des Altendorfer Gemeinderats

Altendorf

Da auch die Stromkosten Thema in der Sitzung waren, brachte Gemeinderat Michael Zapf die Überlegung ins Spiel, auf dem Dach der Kläranlage eine Photovoltaikanlage zu installieren. Damit könnten die Stromkosten gesenkt und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Die Verwaltung soll dafür eine Kostenschätzung erstellen. Die warmen Temperaturen der vergangenen Tage haben Gemeinderat Daniel Meierhofer dazu animiert, das Aufstellen der Ruhebänke im Gemeindegebiet anzumahnen. Die Bänke seien noch eingelagert und müssten einen neuen Anstrich erhalten. Der Bauhof wird sich dieser Sache annehmen.

Ratsmitglied Manuel Lischka freute sich über das Baumhaus am Radweg, das von den Kindern gerne als Spielplatz genutzt wird. Doch wer haftet, wenn etwas passiert? Diese Frage wollte der Gemeinderat gerne geklärt haben. Das Baumhaus wurde nicht durch die Gemeinde errichtet und wird auch nicht auf seine Sicherheit überprüft. Dieser Frage soll die Verwaltung nachgehen.

An Gemeinderat Reinhold Merkl war von Bürger-Seite das Anliegen herangetragen worden, den Weg der Bittgänge durch Mitglieder der Feuerwehr abzusichern. Der Zug bewegt sich auf öffentlichen Straßen und die Sicherheit der Teilnehmer sollte Vorrang erhalten. Das Anliegen wird an die Feuerwehr weiter gegeben.

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