Altendorf
13.07.2018 - 14:40 Uhr

Horror-Kreuzung am Pechtag

Diese Kreuzung bei Willhof ist eine der gefährlichsten im Bereich der PI Nabburg. Am Freitag kracht es dort erneut. Lags am Datum? Freitag, der 13. Allerdings ist auch Glück im Spiel.

Der kleine Smart hätte beim Stopp-Schild bei Willhof eigentlich stehen bleiben müssen, fuhr aber ungebremst in die Kreuzung und kollidierte mit dem Astra im Hintergrund. Die Smart-Fahrerin kam mit Verletzungen ins Krankenhaus, der Astra-Fahrer überstand die Kollision ohne Blessuren. Thomas Dobler
Der kleine Smart hätte beim Stopp-Schild bei Willhof eigentlich stehen bleiben müssen, fuhr aber ungebremst in die Kreuzung und kollidierte mit dem Astra im Hintergrund. Die Smart-Fahrerin kam mit Verletzungen ins Krankenhaus, der Astra-Fahrer überstand die Kollision ohne Blessuren.

(td) Es war kurz nach mittag, als die Sirenen heulten und die Feuerwehren aus Diendorf und Unteraich zu einem Verkehrsunfall riefen, der sich bei Willhof, Gemeinde Altendorf, zugetragen hatte. Auf der großen Kreuzung von Staatsstraße und Kreisstraße waren zwei Autos ineinander gekracht. "Ich war von Nabburg aus auf der Staatsstraße unterwegs zu einem Reiterhof, um dort mit meiner Familie über das Wochenende Urlaub zu machen", sagte ein 53-jähriger Mann aus Hessen, der allein in seinem Opel Astra sass und wusste, dass er auf der Vorfahrtsstraße unterwegs ist. Plötzlich sei von rechts, von Willhof her, ein kleiner Smart auf die Kreuzung geschossen und habe den Astra vorne voll erwischt. Der Smart wurde dabei ausgehebelt und überschlug sich. In ihm sass auch nur eine Person - eine Frau mittleren Alters aus dem Landkreis Neumarkt. Sie erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen, wegen denen sie vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht wurde.

Beide Autos hatten nach dem Zusammenstoß nur noch Schrottwert. "Ich bin nur froh, dass meine Familie schon voraus gefahren ist und nicht bei mir im Wagen sass," sagte der Hesse seufzend. Sein Kurzurlaub steht nun unter keinem guten Stern mehr. Für den ermittelnden Polizisten blieb vor Ort unklar, wie man das große Stopp-Schild übersehen kann, wie es die Smart-Fahrerin wohl getan habe. "Auf der Vorfahrtsstraße wird die Geschwindigkeit vor dieser Kreuzung zusätzlich auf 60 Km/h reduziert", informierte der Beamte, "aber trotzdem passiert hier dauernd etwas". Man könne doch die Geschwindigkeit auf der Staatsstraße nicht auf 30 drosseln. Die eingesetzten Feuerwehren regelten der Verkehr und beseitigen das ausgelaufene Öl.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.