29.09.2019 - 16:22 Uhr
AltendorfOberpfalz

Pfarrwallfahrt mit einigen Überraschungen

Pfarreiengemeinschaft Altendorf-Gleiritsch-Weidenthal besucht langjährigen Seelsorger Pfarrer Johann Wutz

Etwa hundert Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft Altendorf-Gleiritsch-Weidenthal statteten Pfarrer Johann Wutz in seinem neuen Wirkungsort in Haibühl und Hohenwarth im vorderen Bayerischen Wald einen Besuch ab. Im Bild die Besuchergruppe zusammen mit Pfarrer Johann Wutz (vorne Mitte) und Pfarrer Dr. Cyprian Anyanwu.

Die Begegnung ist ausgesprochen herzlich und Pfarrer Johann Wutz ist die Wiedersehensfreude ins Gesicht geschrieben: Rund hundert Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft Altendorf-Gleiritsch-Weidenthal statten ihrem langjährigen Pfarrer Johann Wutz an seiner neuen Wirkungsstätte in Haibühl/Hohenwart in der Gemeinde Arrach bei Bad Kötzting einen Besuch ab. Dabei gibt es einige Überraschungen.

Zum 1. September 2018 übernahm Pfarrer Wutz die Pfarreiengemeinschaft Haibühl/Hohenwarth mit insgesamt 4000 Seelen - 2700 in der Pfarrei Haibühl und 1300 in Hohenwarth. Der gebürtige Tiefenbacher, der vor wenigen Tagen 52 Jahre alt wurde, hatte seit 1. September 2002 die Pfarreien Gleiritsch und Weidenthal betreut, ein Jahr später kam Altendorf zu diesem neuen Pfarrverbund mit insgesamt 2400 Seelen. "Ich bin überwältigt, dass ihr so zahlreich gekommen seid", begrüßte Pfarrer Wutz die Gäste zum Gottesdienst in der Pfarrkiche Haibühl, den er gemeinsam mit Pfarrer Dr. Cyprian Anyanwu zelebrierte.

Pfarrer Cyprian ist seit dem 1. September 2018 der Pfarradministrator der Seelsorgeeinheit Altendorf-Gleiritsch-Weidenthal und war von 2004 bis 2007 bereits Pfarrer in Haibühl. "Ich denke heute zurück an die 16 gemeinsamen Jahre, an viele, denen ich das letzte Geleit gegeben habe, an viele Gottesdienste und Veranstaltungen und an die Leute, die sich ehrenamtlich eingebracht haben in Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung", resümierte Pfarrer Wutz. Es sei ein gutes Miteinander und eine schöne Gemeinschaft gewesen und das soll auch weiter so bleiben, wünschte sich der Pfarrer.

Die dem Heiligen Wolfgang geweihte Haibühler Pfarrkirche erinnert an die Kirche in Gleiritsch. Der schlechte Zustand des Gotteshauses von Haibühl zwang zum Abbruch. Nur der barocke Kirchturm blieb stehen. In den Jahren 1977/78 entstand ein an Gleiritsch erinnernder Neubau, in dem die barocke Ausstattung übernommen wurde. Die Einbettung der Kirche in die von Bergen geprägte Landschaft wird durch eine tief heruntergezogenes ziegelgedecktes Pyramidendach symbolisiert, das derzeit erneuert wird. Zudem steht auch der Neubau des Pfarrhofs und des Pfarrheims an.

Nach dem Gottesdienst ließ es sich der Frauenbund Haibühl nicht nehmen, die Gäste bei einem Sektempfang zu bewirten. Mittagessen, der Besuch in einer Schnapsbrennerei und in einem Handwerksmuseum in Arrach waren weitere Stationen der Pfarrwallfahrt, die am Nachmittag dann in die Pfarrei Hohenwarth führte. Hier gab es die nächste Überraschung: Die in den Jahren 1860 bis1862 im neugotischen Stil erbaute und dem Heiligen Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche gleicht in frappierender Weise dem Gotteshaus in Weidenthal. Pfarrer Georg Rottner, seit etwa zwölf Jahren Ruhestandsgeistlicher in seiner Heimatstadt Nabburg und oft auch als Aushilfe in Altendorf-Gleiritsch-Weidenthal tätig, war 34 Jahre lang Pfarrer in Hohenwarth.

Nach dem abschließenden Kaffeetrinken und vielen Gesprächen ging es wieder der Heimat zu. Mit dem Bekenntnis von Pfarrer Wutz "Ihr habt mir eine sehr große Freude bereitet" und dem Dank an Joachim und Maria Kellner, die die Pfarrwallfahrt mustergültig organisiert und geleitet hatten.

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