Nicht schlecht gestaunt hat am Montagvormittag der Inhaber eines Autohauses, als ein bereits verkaufter hochwertiger BMW an seinem Büro vorbeifuhr. Das Fahrzeug stand zuvor in der Waschhalle des Unternehmens und sollte für die Übergabe am Nachmittag an den Käufer aufbereitet werden, teilt die Polizeiinspektion Neustadt mit.
Dazu lag der Fahrzeugschlüssel im Wagen. Diesen Umstand nutzte ein 21-jähriger litauischer Staatsangehöriger und setzte sich hinter das Steuer. Zu seinem Pech fuhr er aber nicht Richtung Ausfahrt aus dem Gelände, sondern auf die Verkaufsfläche zu, die mit Betonpollern abgesperrt ist. Mitarbeitern des Autohauses konnten den Mann daher bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Bei der Anzeigenaufnahme stellten die Beamten dann fest, dass der Täter seinen alten VW Passat gegenüber dem Firmengelände abgestellt hatte. Der Fahrzeugtausch wäre für ihn sehr rentabel gewesen: Der BMW ist 40.000 Euro wert, der Passat besitzt nur mehr Schrottwert. Die weitere Sachbearbeitung hat die Kriminalpolizei Weiden übernommen.















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