18.04.2019 - 11:25 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Baschnagel soll Bürgermeister werden

Die Altenstädter CSU stellt die Weichen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr. Neben der Gemeinderatsliste steht nun auch die wichtigste Personalie.

CSU-Ortsvorsitzender und Fraktionssprecher Dominik Baschnagel.
von Werner SchmolaProfil

„Ja, Ich bin gerne bereit, meine Familie und meine CSU stehen hinter mir. Von der Bevölkerung erhalten wir immer mehr Zuspruch. Ich übernehme die Führungsverantwortung an der Spitze einer hochmotivierten Mannschaft“, erklärte der Altenstädter CSU-Vorsitzende Dominik Baschnagel. Die Vorstandschaft und die Gemeinderatsfraktion nominierten den Fraktionssprecher einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2020. Auf Anregung der Gemeinderäte Annett Kamm und Ralph Bauer sowie FU-Vorsitzender Elisabeth Weiß wurde Baschnagel für die Nominierungsversammlung Ende Mai 2019 vorgeschlagen.

Der 36-Jährige ist seit dem Jahr 2000 CSU-Mitglied und war lange Jahre Vorsitzender der Jungen Union. Seit 2008 ist er Fraktionssprecher im Gemeinderat und seit 2014 Kreisrat. Als Politikwissenschaftler ist er seit 2006 als Büroleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt. Er hat bei den ehemaligen Landtagsabgeordneten Georg Stahl und Petra Dettenhöfer sowie dem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht gearbeitet und leitet nun das Abgeordnetenbüro von Stephan Oetzinger in Weiden. Er ist Altenstadt aufgewachsen, in vielen Ehrenämtern tätig, in Altenstadt bekannt als Fußballer, Tennisspieler und Vorsitzender des Kindergartenfördervereins.

Kamm begründet den Vorschlag mit den Worten: „Wir haben mit Dominik einen top-ausgebildeten, politisch erfahrenen und überregional geschätzten Mann an der Spitze. Er ist der Richtige für unsere Gemeinde.“ Ralph Bauer ergänzt: „Dominik hat so viele Kontakte im Landkreis und weit darüber hinaus. Diese wird er zum Wohle unserer Gemeinde nutzen können.“

„Für uns stehen die Familien im Mittelpunkt“, so Baschnagel. „Wohnen, Leben und Arbeiten - darauf kommt es an“, beschreibt er. Baschnagel wolle ein „Bürgermeister zum Anfassen sein“ und er werde den Gemeinderat öffentlicher machen. „Wir müssen nicht immer im Rathaus tagen. Wir können uns auch in der Öffentlichkeit mit Themen befassen“, schaut der CSU-Politiker nach vorne. Baschnagel weiter: „Unsere Gemeinde hat gute Chancen, eine tolle Lage und beste Infrastruktur. Dies alles müssen wir nutzen. Dafür braucht es eine Kommunalpolitik mit Fleiß, Kompetenz und Leidenschaft. Wir brauchen echtes Zukunftsdenken, um jetzt Entscheidungen zu treffen, die in fünf Jahren Früchte tragen.“ Selbstbewusst, mit einer klaren Öffentlichkeitsarbeit und deutlichen Schwerpunkten auf die Themen Bauen, Verkehr und Bürgerbeteiligung will die CSU die Gemeinde in die Zukunft führen. „Insgesamt müssen wir professioneller werden.“

Die rosigen Zeiten seien vorbei, so Kamm. „Die Rücklagen sind aufgebraucht, wir werden Geld aufnehmen und den Gürtel insgesamt enger schnallen müssen. Nach der Kommunalwahl 2020 ist dringend Handeln angesagt. Die Zeit des Abwartens und Zurückhaltens muss dann vorbei sein“ erklärt die CSU-Gemeinderätin die Schwere der Aufgabe.

Baschnagel selbst wird sich in den „nächsten Wochen“ bis zur Nominierung in aller erster Linie um seine Familie kümmern. Seine Frau Amelie und er freuen sich über die Geburt ihres dritten Kindes vor wenigen Wochen. „Ohne meine Familie wäre all das nicht möglich. Meine Frau ist der starke Rückhalt und die beste Ratgeberin. Von meinen Eltern habe ich ehrenamtliches Engagement gelernt und auch meine Schwiegereltern wissen, dass ich für meine Heimatgemeinde brenne und mich gerne um die Menschen und deren Anliegen kümmere. Jetzt möchte ich aber noch ein paar Abende mit meiner Familie verbringen.“ Für den bevorstehenden Wahlkampf wünscht er sich einen fairen Umgang miteinander. „Lasst uns um die besten Themen und Ideen ringen, ohne persönliche Angriffe und Anfeindungen.“

Gemeinderatskandidaten:

Wie die Altenstädter CSU weiter mitteilt, steht auch die Gemeinderatsliste. „Wir haben 16 motivierte Kandidatinnen und Kandidaten, aus jeder Alters- und Berufsschicht. Vorgeschlagen werden der Nominierungsversammlung demnach: Dominik Baschnagel, Annett Kamm, Andreas Greiner, Joseph Lindner, Elisabeth Weiß, Manuel Gößl, Ralph Bauer, Gerrit Kreuzer, Thomas Zahner, Michaela Füssl, Gabriele Hagemann. Michael Wolfram, Christian Behr, Florian Staufer, Gabriele Prockl und Markus Bayer. (sm)

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