13.09.2019 - 11:28 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Landespreis für Grundschüler

Für die drei ehemaligen Grundschüler aus Altenstadt ist der Auftritt im alten Rathaus in München ein besonders Erlebnis. Nicht jeden Tag erhalten Kinder den Lohn für ihr zusätzliches Engagement.

Zusammen mit ihren Eltern sind Toni Plödt, Quentin Probst, Lorenz Buhl (vorne von links) und Rainer Christoph (links) nach München zur Siegerehrung angereist. Für alle ein bleibendes Erlebnis.
von Johann AdamProfil

Zur Landespreisverleihung im Freistaat Bayern waren am Donnerstag dieser Woche auch drei ehemalige Schüler der Grundschule Altenstadt mit ihren Eltern und dem Tudor Rainer Christoph eingeladen.

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes erfolgte im historischen Saal des Alten Münchener Rathauses die feierliche Ehrung der bayerischen Preisträger des 26. Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. An erster Stelle wurde unter allen Landessiegern der Beitrag der Grundschule Altenstadt zum Schicksal der Vertreibung einer Familie aus dem Grenzort Paulusbrunn vorgestellt.

Applaus für junge Autoren

Viel Beifall erhielten die drei Schüler: Lorenz Buhl, der seit September ein Gymnasium in Wien besucht und extra mit seiner Mutter angereist war, Toni Plödt, er besucht das Gymnasium Neustadt, und Quentin Probst, der nun die Lobkowitz-Realschule in Neustadt besucht. Ihre neuen Schulen hatten die Jungs für diesen Empfang freigestellt.

Organisiert wurde die musikalische umrahmte Preisverleihung durch die Körber-Stiftung in Hamburg. Sie startete mit einer Videobotschaft von Ministerpräsident Markus Söder. Dieser bedankte sich bei den Schülern für ihr Engagement und betonte die Bedeutung, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen.

Überreicht wurden die Urkunden von Herbert Püls, Ministerialdirektor des Kultusministeriums und Thomas Paulsen, Vorstandsmitglied der Körber-Stiftung. Im Vorfeld betont beide, dass es "ein Herzensanliegen der Stiftung sei demokratische Denkweisen in der Politik zu fördern".

Nun auf Bundesebene

Wichtig sein ein offener und nachhaltiger Umgang mit der eigenen Geschichte. Eine kritische Auseinandersetzung fördere zudem den Dialog in Europa. Großen Applaus gab es "für das einzigartige Engagement der Lehrer und Schüler."

Die Landessieger haben nun außerdem die Chance auf einen von insgesamt 50 Bundespreisen. Die fünf Erstpreisträger werden am 22. November von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich ausgezeichnet. Die Bundesergebnisse gibt die Körber-Stiftung im November bekannt. Am Samstag, 21. September, kommt ein Team des BR und dreht mit den Preisträgern in Paulusbrunn einen Beitrag.

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